JFG Vilstal wird aufgelöst

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Auf 15 Jahre JFG zurückblickend betonte Klaus Hernes „die Nachwuchsarbeit war und ist der größte Schatz der JFG“. Links JFG-Vorsitzender Rainer Huber. Auf 15 Jahre JFG zurückblickend betonte Klaus Hernes „die Nachwuchsarbeit war und ist der größte Schatz der JFG“. Links JFG-Vorsitzender Rainer Huber.

Vilshofen. „Die JFG wird aufgelöst!“ Klartext wurde bei der Jahreshauptversammlung der Junioren-Förder-Gemeinschaft Vilstal (JFG) im Vilshofener Sportheim dazu gesprochen. Das Ergebnis: Einstimmiger Beschluss der Vertreter der drei Stammvereine SV Vilshofen, 1. FC Rieden und DJK Ensdorf zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag, 31. Juli, mit dem einzigen Tagesordnungspunkt „Auflösung der Junioren-Förder-Gemeinschaft Vilstal (JFG)“ einzuladen.

Blicken wir zurück: Bereits bei der Jahreshauptversammlung 2015 hatte DJK-Vorsitzende Lothar Trager klar gemacht „Die Fußball-Abteilung der DJK Ensdorf ist entschlossen aus der JFG auszutreten“. Noch einmal konnte die Situation gerettet werden, eine neue Vorstandschaft mit Hans Fischer vom 1. FC Rieden an der Spitze wurde gewählt. Doch nach Differenzen der Stammvereine DJK Ensdorf und 1. FC Rieden traten Fischer und dessen Stellvertreter Gerhard Schnabel zurück, der weitere Stellvertreter Rainer Huber und Klaus Hernes übernahmen die Vereinsführung. Danach erfolgte die Austrittserklärung der DJK Ensdorf zum Saisonende.

Noch in der Einladung zur Jahreshauptversammlung war von Neuwahlen und Feier zum 15-jhrigen Bestehen der JFG zu lesen. Dazu Klaus Hernes, der mit Rainer Huber die Versammlung leitete: „Die Auflösung der JFG Vilstal ist von allen Stammvereinen gewünscht. Der 1. FC Rieden und die SV Vilshofen wollen in Spielgemeinschaften zusammenarbeiten“.

Vollen Einsatz zeigten die Spieler der Mannschaften aus der Region, die am 13. Motum5 Vilstal-Cup der JFG Vilstal im Vorjahr teilnahmen.

Keinen Schuldigen zu suchen, aus der gegebenen Situation das Beste zu machen, forderte Riedens Bürgermeister Erwin Geitner, „denn es geht darum, dass unsere Kinder Sport betreiben können“. Nach einem sauberen Schnitt müsse man sich weiter in die Augen sehen können, „denn es muss weiter gehen“. Auf 15 Jahre JFG zurückblickend betonte Klaus Hernes „die Nachwuchsarbeit war und ist der größte Schatz der JFG“. Fair Play, Respekt und Anerkennung, Umgang mit und Erfolg und Niederlagen aber auch Kommunikation und Konfliktlösung sei neben dem Gefühl „ich bin ein wichtiger Teil der Mannschaft“ den Kindern vermittelt worden. Sein Dank gelte allen, die diese Arbeit unterstützten. Dann, nach reger Diskussion, die sich meist nur um Formalien drehte, der finale Beschluss.

Zu Beginn der Versammlung hatte Vorsitzender Rainer Huber um Mannschaftsberichte gebeten. Die A-Jugend sei mit dem Ziel die Kreisliga halten in die Saison gestartet, so Betreuer Markus Vogl. Leider sei zum Saisonende der Abstieg in die Kreisklasse nicht zu vermeiden gewesen. Die B-Jugend habe in der Hinrunde mit dem 3. Platz in der Gruppe den Aufstieg in die Kreisklasse geschafft und in der Rückrunde den 2. Platz gehalten, so Markus Bauer.

Von der C-Jugend konnte Pascal Hirteis berichten, dass diese mit dem 2. Platz in der Gruppe in die Kreisklasse aufgestiegen sei und dort den 3. Platz belegt habe. Die D1, so Wolfgang Breu, habe 30 Spiele inklusive Freundschaftsspiele absolviert und in der Kreisklasse Platz 11 belegt. Die D2 habe, Sam Falk berichten mit zwölf Spielern, davon zwei Mädchen, Platz 6 in der Gruppe belege. Positiv war der Kassenbericht von Christian Bauer, den Kassenprüfer Bürgermeister Geitner mit einem „es hat alles gepasst“ bestätigte. Entlastung erfolgte einstimmig.

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