Behindertengerechter Angelplatz

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Mit Baggerunterstützung justierte Bauleiter Willi Höpfel vom Wasserwirtschaftsamt die großen Flussbausteine für den behindertengerechten Angelplatz an der Vils ein. Mit Baggerunterstützung justierte Bauleiter Willi Höpfel vom Wasserwirtschaftsamt die großen Flussbausteine für den behindertengerechten Angelplatz an der Vils ein. (c) by Hubert Söllner

Vilshofen. Die Arbeiten für den behindertengerechten Angelplatz im Gemeindegebiet Rieden gehen zügig voran. Für Ende August, so der Vorsitzende des Fischereivereins Dieter Teich, sei die Einweihung geplant.

Als „ein Novum für das Untere Vilstal, für den gesamten Landkreis,“ hatte er bei der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins im Januar 2016 die geplante Errichtung eines behindertengerechten Angelplatzes angekündigt. „Ein Novum für das Untere Vilstal, für den gesamten Landkreis, eine Einrichtung mit Alleinstellungsmerkmal“ nannte es Teich damals.

Inzwischen hat dieses Anliegen des Fischereivereins zahlreiche Hürden genommen. An der Vils in Vilshofen bei der Einmündung der Schwandorfer Straße in die Staatsstraße wird der Platz angelegt, liege so im Bereich der Vils des Marktes Rieden, so Teich, „wo der Fischereiverein das Gewässer von der Marktgemeinde gepachtet hat“. Harmonisch werde sich der Angelplatz in die Landschaft einfügen. Zudem seien keine größeren Eingriffe in die Natur und auch keine Befestigung der Zufahrt erforderlich, „denn diese erfolgt über einen Wiesenstreifen, dessen Untergrund bereits befestigt und tragfähig ist“. Gespräche mit Technischem Amtsrat Heinz Nefe vom Fachreferat Umwelt und Naturschutz beim Landratsamt, sowie mit Peter Fröhlich, zuständig für Gewässerentwicklung und Wasserbau beim Wasserwirtschaftsamt, seien geführt worden, „und deren Anregungen in unserer Planung berücksichtigt“.

Nachdem nun alle Genehmigungen erteilt sind und auch der Gestattungsvertrag mit dem Wasserwirtschaftsamt für die Nutzung des Geländes unterzeichnet ist, begannen am Dienstag die Bauarbeiten. Bauleiter Willi Höpfel vom Wasserwirtschaftsamt Weiden zeichnete dabei verantwortlich für die Uferbefestigung mit großen Flussbausteinen. Mit Baggerunterstützung wurden diese einjustiert, der Untergrund für den Angelplatz für die Pflasterung vorbereitet, auch der Weg von der Staatstraße zum Angelplatz aufgeschottert und mit einem Rüttler befestigt. Nun stehen die Macher des Fischereivereins in den Startlöchern, wollen in Eigenleistung die Pflasterarbeiten für den drei Meter mal viereinhalb Meter großen behindertengerechten Angelplatz und die Erstellung eines Sicherheits-Geländers für Rollstuhlfahrer erledigen. Die geschätzten Kosten von rund 10000 Euro bei einer Fremdvergabe, betont der Vorsitzende, werde sich durch die Unterstützung beim Bau durch das Wasserwirtschaftsamt, die zugesagte Unterstützung durch den Markt Rieden und die Eigenleistung des Vereins auf geschätzte 4000 Euro verringern.

Der Angelplatz, so zeigte Teich weiter, sei so ohne Probleme mit dem Auto zu erreichen. Weiter sei vorgesehen ein Hinweisschild an der Zufahrt mit dem Hinweis aufzustellen, dass das Befahren nur für Angler mit entsprechenden Schwerbehindertenausweis (Gehbehinderung) erlaubt sei. Bei Nichtbeachtung erfolge der sofortige Entzug der Angelerlaubnis.

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