Montag, 11. Dezember 2017
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Johanniter übernehmen Jugendsozialarbeit

Posted On Donnerstag, 07.12.2017 - 12:43 Von
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von rechts nach links: Franz Brunner (2. Bürgermeister), Dr. Stefan Bauer (Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Maxhütte-Haidhof), Oskar Duschinger (Schulleiter der Maximilian-Grundschule), Helmut Breßler (Schulleiter der Mittelschule Maxhütte-Haidhof), Martin Steinkirchner (Regionalvorstand der Johanniter) und Andrea Würfl-Baierl (Sozialarbeiterin) beim Unterschreiben der Verträge. von rechts nach links: Franz Brunner (2. Bürgermeister), Dr. Stefan Bauer (Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Maxhütte-Haidhof), Oskar Duschinger (Schulleiter der Maximilian-Grundschule), Helmut Breßler (Schulleiter der Mittelschule Maxhütte-Haidhof), Martin Steinkirchner (Regionalvorstand der Johanniter) und Andrea Würfl-Baierl (Sozialarbeiterin) beim Unterschreiben der Verträge.

Maxhütte-Haidhof. An einigen Schulen im Landkreis Schwandorf wird die Jugendsozialarbeit bald nicht mehr wie bisher vom Kolping-Bildungswerk getragen, sondern ab 1. Januar 2018 von den Johannitern. Aus diesem Anlass kamen vergangenen Freitag Franz Brunner, 2. Bürgermeister, Oskar Duschinger, Schulleiter der Maximilian-Grundschule, Helmut Breßler, Schulleiter der Mittelschule Maxhütte-Haidhof, und Dr. Stefan Bauer, Schulleiter des Sonderpädagogischen Förderzentrums Maxhütte-Haidhof, im Rathaus zusammen, um mit Martin Steinkirchner, dem Regionalvorstand der Johanniter, noch offene Fragen zu klären und die Verträge zu unterzeichnen.

 

„Als das Kolping-Bildungswerk bekannt gab, dass es aus dem Bereich Jugendsozialarbeit an Schulen aussteigen wird, wurden die Johanniter gefragt und für uns ist es selbstverständlich, die Stellen zu übernehmen und zu betreuen“, erklärte Steinkirchner. Er stellte daraufhin kurz das breite Spektrum der Johanniter vor, die bereits vor über 900 Jahren als Orden gegründet wurden und heute eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland sind.

Die Jugendsozialarbeit an Schulen ist für Schüler und Eltern kostenlos. Einen großen Teil der Ausgaben tragen der Freistaat Bayern, die Stadt Maxhütte-Haidhof und der Landkreis Schwandorf, zehn Prozent müssen die Johanniter jedoch selbst dazu beisteuern, was sie dank der „25.000 Fördermitglieder, die uns unterstützen“ gut stemmen können, teilte der Regionalvorstand der Johanniter mit.

Ändern wird sich nach der Übernahme durch die Johanniter nicht viel. Alle Sozialarbeiter werden übernommen und haben bereits ihre unbefristeten Verträge erhalten. Finanziell werden sie sogar ein bisschen besser gestellt.

Bei dem Treffen im Rathaus Maxhütte-Haidhof blieb auch genügend Zeit, Fragen zum Thema Schulsozialarbeit zu stellen. Stellvertretend für die Sozialpädagogen an den Schulen aus der Region war Andrea Würfl-Baierl vor Ort, die den Anwesenden Rede und Antwort stand. Dass die Sozialarbeit an Schulen heutzutage nicht mehr wegzudenken ist, entspricht auch der Meinung von Helmut Breßler, der darauf hinwies, wie wichtig die präventive Arbeit an Schulen sei. „Wir sind sehr froh, dass die Johanniter das übernehmen“, so der Schulleiter der Mittelschule Maxhütte-Haidhof. Oskar Duschinger, der laut eigener Aussage „sehr gute Erfahrungen mit den Johannitern gemacht“ hat, stimmte dem zu. „Selbst in der Grundschule ist die Jugendsozialarbeiterin viel beschäftigt“, pflichtete der Schulleiter der Maximilian-Grundschule bei.

Im Anschluss an das offene Gespräch wurden die Verträge von allen Beteiligten unterzeichnet, sodass die Übernahme der Jugendsozialarbeit durch die Johanniter nun in trockenen Tüchern ist.

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