Freitag, 20. April 2018
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Im Garten der Lieder

Posted On Montag, 16.04.2018 - 06:23 Von
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Susanne Lehnfeld, Veronika Miller-Wabra, Dagmar Spannbauer, Komponist Widmar Hader und Künstlerin Eva Stetter (von links) gestalteten den Zyklus „Im Garten der Lieder“. Rechts das Bild „Unter den Flügeln des Kranichs“ von Eva Stetter. Susanne Lehnfeld, Veronika Miller-Wabra, Dagmar Spannbauer, Komponist Widmar Hader und Künstlerin Eva Stetter (von links) gestalteten den Zyklus „Im Garten der Lieder“. Rechts das Bild „Unter den Flügeln des Kranichs“ von Eva Stetter.

Schwandorf. Die Schönheit, die Farbe und der Duft der Blumen sowie die filigranen Gesänge der Vögel waren den Dichtern und Komponisten schon immer ein Sinnbild für Freude, Sehnsucht und Liebe. Die Sopranistin Dagmar Spannbauer und die Harfenistin Veronika Miller-Wabra interpretierten die Lieder namhafter Komponisten über Blumen und Vögel querbeet aus vier Jahrhunderten.

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„Im Garten der Lieder“ war das Konzert im Rahmen der Konrad-Max-Kunz-Tage am Samstag in der voll besetzten Spitalkirche überschrieben. „Musik beflügelt die Seele“, sagte Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld in ihren Begrüßungsworten. „Als ich das erste Veilchen erblickt, wie war ich von Farben und Duft entzückt“, schreibt Egon Ebert zur Musik von Felix Mendelssohn. Und: „Die Botin des Lenzes drückt' ich voll Lust an meine schwellende, hoffende Brust“.

Dagmar Spannbauer und Veronika Miller-Wabra treten oft gemeinsam auf und sind „eingespielt“. Und so entfalteten die beiden Frauen ein Programm, das alle Sinne ansprach. Sie sangen und spielten von der  Schönheit der Farbe, dem Duft der Blumen und dem Gesang der Nachtigall und nahmen die Zuhörer mit auf einen „Spaziergang durch den Garten der Lieder“. Aus den Quellen der Komponisten Franz Schubert, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Widmar Hader  schöpfend.

Mit dem englischen Volkslied  „Scarborough Fair“ von David Watkins, bekannt durch „Simon & Garfunkel“, schlugen die Künstlerinnen die Brücke zur neuzeitlichen Lyrik. Das Lied handelt von einem Ex-Liebespaar, das sich gegenseitig unlösbare Aufgaben stellt, um zu versuchen, wieder zusammenzukommen. 

Das Lied vom „Heideröslein“ gehört zu den bekanntesten deutschen Volksliedern von Franz Schubert und dem Text von Johann Wolfgang von Goethe. Beeindruckendes Harfenspiel erklang bei zwei Solostücken von Veronika Miller-Wabra. Das gesamte Konzert war  ein Hörerlebnis für das Publikum.   (xih)

Dagmar Spannbauer wurde in Regensburg geboren, lebt in Schwandorf und begann dort ihre gesangliche Ausbildung 1987 bei Birgit Huber.

Es folgten ein Privatstudium  bei Lisa Berger, KMD Hubert Velten, Christel Erkes, Heidi Maegerlein und Katharina Leitgeb sowie fachvertiefende Studien bei Ingrid Ammerer (austrian master classes), Barbara Bonney (SingerSupport Salzburg) und Prof. Marilyn Schmiege (München).
Neben der Kirchenmusik und der geistlichen Musik gilt ihre Vorliebe auch dem klassischen Liedgut. Am 12. November 2011 wurde Dagmar Spannbauer in Anerkennung ihrer besonderen künstlerischen Leistungen auf dem Gebiet der Musik ein Kulturförderpreis der Stadt Regensburg verliehen.

Veronika Miller-Wabra wurde in Murnau am Staffelsee geboren und lebt mit ihrer Familie in Oberviechtach. Sie studierte Harfe am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Ragnhild Kopp und absolvierte ein Aufbaustudium bei Brigitte Sylvestre am CNR Paris. Sie ist freiberuflich als Harfenistin tätig, spielt in verschiedenen Ensembles und unterrichtet an der städtischen Musikschule Neunburg v. Wald.

Letzte Änderung am Montag, 16.04.2018 - 06:32

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