13. Ausgabe Tegernheimer Heimat- und Geschichtsblätter

Rudi Engl hatte nach der 1100 Jahrfeier im Jahr 2001 der Gemeinde, wo er selbst aktiv den traditionellen Weinbau darstellte, die Idee den Verein zu gründen.

Er suchte sich zwölf bekannte und bewährte Bürger für die Gründung aus. Bei der Gründungsabsicht - Versammlung am alten Tegernheimer Sommerkeller, wo bereits Eduard Moerike im 19. Jahrhundert weilte, überraschte Engl die auserwählten Gäste mit einem beleuchteten Kreuz am höchsten Punkt von Tegernheim, dem Mittelberg mit 417 Meter Höhe. Mit eigenen Wein wurde schließlich am 12. September 2002 in seinem Wohnhaus am Mittelberg der Verein gegründet. Rudi Engl wurde als Gründungsvorstand gewählt und verwirklichte seine Ideen in der Anfangszeit, trat aber nach gesundheitlichen Problemen später zurück.

Der ortsansässige, Ex Donaustaufer Meinrad Hirschmann führt seit mehreren Jahren den Verein. Er ist Geschichtslehrer am Gymnasium in Neutraubling und war Bürgermeister in Tegernheim. Bei der Gründung dabei war auch der heutige Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl, er ist seitdem verantwortlich für die Tegernheimer Heimat und Geschichtsblätter, die jährlich erscheinen.

Heuer ist bereits die 13. Ausgabe erschienen. Auf der Titelseite ist das von Rudi Engl entworfene Vereinswappen mit einem Kalk- und einem Granitstein, die sich in der Tegernheimer Schlucht beim alten Felsenkeller treffen, zu sehen. In der jetzigen Ausgabe ist das Kriegsgeschehen in Tegernheim während des zweiten Weltkrieges dokumentiert. Im Gemeindearchiv in der Kirchstraße, das vom jetzigen Vorstand auf den Weg gebracht worden ist, wird vom Mitglied des HGV Joachim Graf hervorragend geführt, verbirgt viel Wissenswertes über Tegernheim.

Geschichte und Heimat, das sind unbezahlbare Fundamente. Obwohl ich kein geborener Tegernheimer bin, lebe ich gerne hier. Ich bin stolz Tegernheim, durch mein aktives Winzerleben seit 1983, wieder zum offiziellen Weinort vor den Toren der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg verholfen zu haben.