corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Mit 16 Fällen am Montag steigt die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf 7.513. Davon wurde 2.404 Mal die britische Virusvariante festgestellt.


Die Sieben-Tage-Inzidenz, die gestern bei 138,0 lag, steigt laut übereinstimmenden Angaben von Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Robert-Koch-Institut (RKI) heute leicht auf 142,0.

Die Zahl der Todesfälle hat sich auf 146 erhöht. Verstorben sind eine 67-jährige Frau, die zu Hause gewohnt hatte, und ein 83-jähriger Heimbewohner.

In verschiedenen Alten- und Pflegeheimen im Landkreis wird das Infektionsgeschehen abgearbeitet. Zwei Bewohner mussten heute in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Verschiedene Reihentestungen finden statt.

Zum zweiten Mal wurde heute nach einer Impfung eine Reaktion bekannt, die über das normale Maß einer Nebenwirkung hinausgeht. Während die Reaktion in dem in unserer Pressemitteilung vom 15. April gemeldeten Fall nach einer Erstimpfung mit dem Wirkstoff von Moderna auftrat, steht der heute gemeldete Fall mit einer Erstimpfung mit AstraZeneca in Verbindung. Nach mehr als 40.000 Impfungen durch Impfzentrum, mobile Teams und Hausärzte im Landkreis Schwandorf sind somit zwei Fälle bekannt, bei denen die nach der Impfung aufgetretenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einer ärztlichen Behandlung bedurften. 

Ob tatsächlich stets die Impfung die Ursache für die Erkrankung war oder ob es dem Zufall zuzuschreiben ist, dass jemand kurz nach der Impfung erkrankt, bedarf stets einer näheren Abklärung. Solange nichts erwiesen ist, wobei auch in der Medizin ein Nachweis nicht immer vollständig gelingt, sprechen wir offiziell von Verdachtsfällen.