ovigo-theater-emil-und-die-detektive-036 Eindrücke von den Proben von „Emil und die Detektive“ Bild: © Florian Wein

490 Tage Verspätung: „Emil und die Detektive“ - nun ersehnte Premiere

2 Minuten Lesezeit (393 Worte)

Oberviechtach. Am 13. März 2020 erreichte das OVIGO Theater die Nachricht, dass aufgrund der unklaren Situation um das damals neuartige Corona-Virus sämtliche Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Besonders hart traf es das Ensemble von „Emil und die Detektive". Nach langer Probenarbeit wurde die Premiere erst einen Tag vorher gestrichen.


Doch was lange währt, wird endlich gut: Ab dem kommenden Samstag (17. Juli), und damit fast 500 Tage nach der eigentlichen Premiere, geht das berühmte Stück nach dem Kinderbuch von Erich Kästner beim OVIGO Theater an den Start. „Es war vor allem für die Kinder im Ensemble niederschmetternd, als wir im März 2020 alles absagen mussten", berichtet Regisseurin Theresa Weidhas. „Doch umso größer ist nun unsere Vorfreude auf die Termine im Sommer", so Weidhas.

Allerdings gibt es bis dahin noch ein paar Herausforderungen zu bewältigen. „Immerhin sind die Kids nicht gerade kleiner geworden", berichtet die Regie. „Einige der Kostüme passen nicht mehr." Zunächst sind sechs Termine zwischen dem 17. Juli und dem 7. August für den Marktplatz Winklarn im Landkreis Schwandorf geplant. „Unter freiem Himmel sind die Hygienebestimmungen gut einzuhalten", so OVIGOs 1. Vorsitzender Florian Wein. „Natürlich gilt das Abstandsgebot, jedoch können Gruppen, die sich eh treffen dürften, zusammensitzen und am Platz darf die Maske abgenommen werden", so Wein.

Wie bei OVIGO üblich dürfen sich Besucher auf ein knallbuntes Stück für Groß und Klein freuen, das von flotter Live-Musik begleitet wird. In die Hauptrolle des Emil Tischbein schlüpft Jonah Gitter. Fiesling Gustav Grundeis wird von Daniel Adler gespielt. Das Regie-Team bilden Theresa Weidhas und Julia Gitter. Für die Technik zeichnet Patrick Seibicke verantwortlich.

Zum Inhalt: Zum ersten Mal darf Emil allein nach Berlin fahren. Seine Großmutter und die Cousine Pony Hütchen erwarten ihn am Bahnhof Friedrichstraße. Aber Emil kommt nicht. Während die Großmutter und Pony Hütchen noch überlegen, was sie tun sollen, hat Emil sich schon in eine aufregende Verfolgungsjagd gestürzt. Quer durch die große fremde Stadt, immer hinter dem Dieb her, der ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen hat. Zum Glück bekommt Emil bald Unterstützung von Gustav mit der Hupe und seinen Jungs.

Die Theatermacher weisen darauf hin: „Einige Termine sind schon ausgebucht – schnell sein lohnt sich!" Alle Informationen, Tickets, Termine und Hygieneregeln zu allen Stücken gibt es unter www.ovigo-theater.de. 

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Eindrücke von den Proben von „Emil und die Detektive“      Bild: © Florian Wein

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