Ängste und Aggressionen im Kindesalter

Ängste und Aggressionen im Kindesalter

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Die Gebietsverkehrswacht Neunburg vorm Wald organisierte kürzlich einen Elementarabend für Erzieherinnen. Knapp 40 Erzieherinnen folgten einer Einladung zum Thema „Ängste & Aggressionen im Kindesalter (3-6 Jahre)“. Die neu gewählten Elementarbeauftragten der Verkehrswacht, Brigitte Hösl und Heidi Keil, hatten die Aufgabe übernommen, einen Informationsabend für Erzieherinnen zu gestalten.

Für das gewählte Thema konnte als Referentin Iris Frehse-Olsch gewonnen werden. Gerade für Erzieherinnen, aber auch für Mütter, sei es von Bedeutung, sich mit dem Thema Angst immer wieder auseinander zu setzen. Angst sei ein natürliches Gefühl und müsse ausgedrückt werden. „Wir kennen verschiedene Formen der Angst“, so die Sozialpädagogin. „Angst kann sich in Angriff, Flucht oder Erstarren äußern.“ Tränen sind ein Beispiel für eine von der Natur eingebaute Lösung.

Kinder werden immer streiten. Sie lernen, sich mit anderen zu messen. Aggressionen können sich äußern in verbalen oder tätlichen Angriffen. Solange keine Gewalt im Spiel ist, sollte dies von den Eltern ohne weiteres Einschreiten nur beobachtet werden. Körperkontakt ist das universelle Beruhigungsmittel. Körperkontakt bringe zum Ausdruck, dass das Kind geliebt wird.

Es gelte immer der Grundsatz: Ich mag dich. Aber dein Verhalten nicht!

Rituale geben Sicherheit. Hier wurden geregelte Abläufe wie tägliches Mittagessen oder zu Bett gehen genannt. Am Ende sprach Frehse-Olsch von einer Generation „Rücksitz“. Zunehmender Bewegungsmangel sei häufig Auslöser für Aggressionen.

Kindergartenleiterin Sr. Christina lud anschließend noch alle Beteiligten zu einem kleinen Imbiss ein. Vorsitzender Markus Schlegel bedankte sich für die Organisation und überreichte jeweils ein kleines Geschenk.


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