Amberg: Notunterkunft auf BWK-Gelände

Amberg: Notunterkunft auf BWK-Gelände

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Bild: (c) Marc Tollas, pixelio.de

Die Stadt Amberg wird auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses (BWK) eine Notunterkunft und dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten einrichten, um die zu erwartenden Flüchtlinge aufnehmen zu können. Dazu wurden vom Eigentümer der Immobilie, der ParkCampus Amberg GmbH, Ende Dezember zwei der dort befindlichen Häuser angemietet. Der Mietvertrag ist auf vier Jahre angelegt.

 

„Die beiden Gebäude eignen sich sehr gut für diese Nutzung“, erläutert Oberbürgermeister Michael Cerny. In der Notunterkunft können bis zu 200 Menschen aufgenommen werden, außerdem ist es möglich, hier bis zu 80 weitere Personen dezentral unterzubringen. Dazu werden kleinere Wohneinheiten eingerichtet, in denen die Flüchtlinge einquartiert werden können. Ziel der dezentralen Unterbringung ist es, einen allzu langen Aufenthalt in den großen Gemeinschaftsunterkünften zu vermeiden.

Der Einzug der ersten Flüchtlinge auf dem ehemaligen BWK-Areal ist im Frühjahr, voraussichtlich im März oder April dieses Jahres, geplant. Wie OB Michael Cerny berichtet, gilt es bis dahin, die lange Zeit leerstehenden Gebäude wieder funktionstüchtig zu machen. So müssen etwa die Heizung sowie die Wasser- und die Stromversorgung wieder in Betrieb genommen werden. Hinzu kommen einige Anpassungen, die vorgenommen werden müssten.

Oberbürgermeister Michael Cerny ist erleichtert, dass diese Lösungsmöglichkeit gefunden werden konnte. Wie ihm die Regierung der Oberpfalz mitteilte, muss die Stadt Amberg auch in Zukunft damit rechnen, zusätzlichen Raum für die Unterbringung von Flüchtlingen schaffen zu müssen. Dies stelle jedoch keineswegs die größte Herausforderung für die Kommunen dar. „Unsere wichtigste Aufgabe wird es sein, die anerkannten Asylbewerber auch in unsere Gesellschaft zu integrieren. Dabei sind wir auf die Unterstützung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger dringend angewiesen“, verdeutlicht der Amberger OB.


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