Offensichtlich ärgerte sich ein 78-jähriger Hausbesitzer in Ensdorf schon seit längerem über Autofahrer, die beim Wenden in seinen Grünstreifen am Anwesen fuhren. Um diesen „Verkehrsrowdies“ einen Denkzettel zu verpassen, legte der Rentner drei Zimmermannsklammern in das Rasenstück. Diese Klammern haben eine Länge von etwa 25 Zentimeter und besitzen zwei Dornen mit einer Länge von knapp 10 Zentimeter. Nun waren diese durchaus gefährlichen Gegenstände vom nächtlichen Neuschnee verdeckt, ebenso wie der Rasenstreifen.Am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr befand sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion in Ensdorf und befuhr die Straße, in der der Rentner wohnt. Und wie es der Zufall will, wendete der Fahrer des Polizeiautos just am Grundstück des 78-Jährigen und geriet auf den schneebedeckten Grünstreifen.

Wie vom Hausbesitzer beabsichtigt, bohrte sich ein Dorn in den rechten vorderen Reifen des grün-silbernen BMW. Der Reifen verlor sofort seine Luft und war platt. Der Schaden wird von der Werkstatt auf über 200 Euro geschätzt. Den Rentner erwarten nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und die Begleichung des entstandenen Schadens. Nicht auszudenken, wenn spielende Kinder in die ausgelegten Zimmermannsklammern gefallen wären.