Ausstellungsprogramm der Stadtgalerie Alte Feuerwache

Mit interessanten Künstlern und einem ebenso herausragenden wie vielfältigen Programm macht die Stadtgalerie Alte Feuerwache auch im neuen Jahr von sich reden. Insgesamt sieben Ausstellungen werden hier 2016 eröffnet, wie immer liegt dabei der Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst aus Ostbayern.

Gemeinsam stellten Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Wolfgang Dersch, der Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Ostbayern Georg Thurner und deren Amberger Filialleiterin Sabine Seberak – die das Projekt wie bereits in den Vorjahren unterstützen – sowie die Mitglieder des Kuratoriums mit Kulturamtsleiter Thomas Boss, Stadtmuseumsleiterin Judith von Rauchbauer und der Kunsthistorikerin Michaela Grammer das Angebot vor.

Dieses startet mit einer Hommage an Wolfgang Keuchl und damit einem Künstler aus Leidenschaft, der, 1952 in Kümmersbruck geboren, bereits 2005 verstorben ist. „Die andere Seite“ lautet die Überschrift zu dieser Präsentation, die vom 14. Januar bis 6. März stattfindet und in Zusammenarbeit mit der Kunstgalerie Adlmannstein entstanden ist. Im Anschluss daran lädt der gebürtige Nürnberger Rolf Fütterer zum Kommen und Schauen ein. Der Künstler machte nicht nur mit seiner Malerei auf sich aufmerksam, auch computergenerierte Grafiken und Film- sowie Videoproduktionen gehören zu seinem Œuvre. Seine Ausstellung trägt den Titel „alles OK“.

„Bierig“ wird es dann von 12. Mai bis 17. Juli, wenn Ludwig Bäuml, Werner Claßen und Peter Engel ihre Werkschau zeigen, die ganz unter dem Vorzeichen des 500-jährigen Jubiläums des Reinheitsgebotes steht. Dabei nähern sich die drei Künstler dem Thema von ganz unterschiedlichen Seiten. Nicht Abbilder von etwas, sondern Bilder, die durch ihre Farbigkeit, die Malgestik und die Materialität der Farbe wirken, stehen bei Richard Vogl im Mittelpunkt seines Schaffens. Der in Furth im Wald geborene Künstler zeigt seine Exponate vom 21. Juli bis zum 4. September in der Amberger Stadtgalerie.

Mit einem vielschichtigen Porträt der Stadt Amberg und der hier lebenden Menschen haben sich Susanne Carl und Regina Pemsl in ihren Projektionen, Installationen und Objekten auseinandergesetzt. Ihre Werke, die das Gesicht der Stadt aus einem außergewöhnlichen Blickwinkel zeigen, werden unter dem Motto „Alter Ego Amberg“ vom 8. September bis 16. Oktober in der Alten Feuerwache zu sehen sein. „.bie.16“ lautet die etwas ungewöhnliche Überschrift der Präsentation, die sich von 27. Oktober bis 4. Dezember anschließend wird. Dahinter verbergen sich Werke von Herbert Huber, der, 1956 bei Passau geboren, nach einer Holzbildhauerlehre seit 1981 freischaffend tätig ist.

Den krönenden Abschluss bildet auch im Jahr 2016 die Jahresausstellung der Gruppe Amberger Künstler, die damit zum 43. Mal gemeinschaftlich in Amberg auftritt und sich dazu in gewohnter Weise auch wieder einer Reihe Gastkünstler eingeladen hat. Ihre bis 6. Januar 2017 dauernde Präsentation wird am 8. Dezember eröffnet. Auch in diesem Jahr wird mit einer Broschüre, die neben dem Gesamtprogramm viele weitere interessante und nützliche Hinweise enthält, auf die Ausstellungsvielfalt hingewiesen, die die Besucherinnen und Besucher der Stadtgalerie in diesem Jahr erwartet.

Das Infoheft liegt ab sofort in den städtischen Gebäuden zur Mitnahme aus. Es enthält unter anderem auch den Verweis auf den mit 3000 Euro dotierten Sparda-Bank-Kunstpreis Amberg, der 2016 erneut vergeben wird und unter dem Jahresthema „Familie“ steht. Die genaueren Modalitäten rund um diesen Preis, um den man sich bis 1. Juni 2016 bewerben kann, werden noch gesondert bekanntgegeben. Sie können aber auch bei Kulturamtsleiter Thomas Boss erfragt werden, der in seinem Büro in der Zeughausstraße 1 a unter Telefon 09621/10230 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar ist, und als Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Stadtgalerie sowie als Organisator für Ausstellungsinteressenten zur Verfügung steht.