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Hospiz_Johanniter_Schwandorf von rechts: Martin Steinkirchner Regionalvorstand der Johanniter; Gisela Pöhler, 1. Vorstand des Hospizvereins; Dr. Franz Rieger, MdL; Sabine Sudler, Leitung Johannes-Hospiz Pentling; Alexander Flierl, MdL Bild: © Franz Niebauer

Bau eines Hospizes in Schwandorf

2 Minuten Lesezeit (436 Worte)

Regensburg/Schwandorf. Am Freitag, den 10.09.2021 traf man sich im Regensburger Inklusionshotel INCLUDiO in der Hermann-Höcherl-Straße 2 in Regensburg-Burgweinting. Alexander Flierl, MdL und Dr. Franz Riegel, MdL wurden vom Regionalvorstand Martin Steinkirchner, der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V., recht herzlich begrüßt.


Eingangs erwähnte er, wie wichtig der Übergabetermin des Antrages an die beiden Landtagsabgeordneten für die Verwirklichung des Hospizes in der Oberpfalz sei. Dies wäre dann das Dritte und wird dann in Schwandorf entstehen. Dem Antrag zufolge, erhofft man sich von der Bayerischen Landesstiftung finanzielle Mittel für den Bau. Durch den Bau eines Hospizes in Schwandorf wird der Bedarf, neben den bereits bestehenden Hospizen in Pentling und Neustadt/WN, damit gedeckt. Die Lage ist äußerst zentral und verkehrsgünstig zwischen den anderen Hospizen gewählt worden. Damit, so Martin Steinkirchner, kann ein weiterer Versorgungsbedarf in der Oberpfalz gedeckt werden. Wenn die häusliche Pflege oder die Versorgung nicht mehr gesichert werden kann, ist das Hospiz für die unheilbar Kranken die letzte Möglichkeit würdig versorgt werden zu können.

Die aktuellen Baukosten beliefen sich nach der derzeitigen Kostenrechnung auf ca. 4,25 Millionen Euro.

Der eigentliche Grundgedanke eines Hospizes ist die Beherbergung von Menschen, die sich in ihrem letzten Lebensabschnitt befinden und sich mit ihrem Ableben beschäftigen müssen. Es ist für die Betroffenen, wie auch für die Angehörigen und dem gesamten sozialen Umfeld, eine große Herausforderung.

Gisela Pöhler, Vorsitzende des Hospizvereins Stadt und Landkreis Schwandorf e. V., erwähnt die Nöte der Menschen, die angesprochen werden müssen, und wichtig sei auch die Nähe am Menschen. Einen Dank richtet sie auch an die Politik und an die Initiatoren, die Johanniter, die es ja ermöglichen, solche Projekte ins Leben zu rufen.

In Bayern existieren derzeit 21 stationäre Hospize mit 216 Plätzen. Über 730 todkranke Menschen hatte bisher das vor sieben Jahren entstandene Hospiz in Pentling aufgenommen. Man sieht, wie wichtig es ist, auch für den ostbayerischen Raum eine solche Institution zu schaffen.

Natürlich bestand von den Anwesenden das Bedürfnis, die Tagungsstätte das Inklusionshotel INCLUDiO einmal in Augenschein zu nehmen. Das neuerrichtete Hotel ist, entsprechend den Bedürfnissen von behinderten, wie auch nicht behinderten Menschen, ausgelegt. Hier fühlen sich alle Gäste sehr wohl. Von der Leiterin des Hotels, Helga Butendeich, wurde bei der kurzen Führung erwähnt, dass durch die zentrale Lage das Hotel auch von z. B. Radreisenden sehr gern angenommen wird. Die Zimmer sind großzügig bemessen und barrierefrei. Ebenso wurde beim Mobiliar an Rollstuhlfahrer gedacht. Beispielsweise sind die Schränke mit dem Rollstuhl befahrbar.

Für alle Menschen sei ein Inklusionshotel gedacht, auch für nicht behinderte Menschen, so der Sachgebietsleiter der Johanniter, Andreas Denk. So ist auch das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg-Burgweinting ein herausragendes Haus für alle Menschen und hochmodern noch dazu.

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