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RiesenDSCF0501_edited Baugebiet „Riesen“ in Regendorf Bild: © Peter Czommer

Bebauung anpassen an die Moderne der Zeit

2 Minuten Lesezeit (362 Worte)

Zeitlarn. Im Ort Regendorf bestehen nach der Bayerischen Bauordnung aus dem Jahr 1993 veraltete Festsetzungen zur Bebauung von Grundstücken. Sie sind mittlerweile nicht mehr zeitgerecht. Nun novellierte die Staatsregierung mit Wirkung vom 1. Februar die Bauordnung. Neue Regeln u. a. zu Abstandsflächen für neue Gebäude, zum Bauen mit Holz, zu Geschosszahlen, zur Stellplatzpflicht, Gartenzäunen und Mauern sollen das Bauen einfacher und günstiger machen.

Im vergangenen Mai beauftragte deshalb der Gemeinderat die Verwaltung, die Bebauungspläne „Riesen I" und „Ulmenstraße" zu prüfen und danach die Aufhebung der Pläne vorzubereiten.

In Vertretung der Ersten Bürgermeisterin trug 2. Bürgermeister Dr. Erik Schlegl den Sachverhalt vor. Die vorgeschlagene Aufhebung der beiden Bebauungspläne fand eine deutliche Mehrheit im Gemeinderat.

Die Corona-Pandemie verlangt vor Schulbeginn schnelle Entscheidungen. Im Auftrag des Ratsgremiums schrieb die Verwaltung die Beschaffung Luftreinigungsgeräten an sechs Firmen mit der Frist zum 20. September aus. In der Oktobersitzung des Gemeinderates soll die Vergabe erfolgen. Um die Lockerungen in der Bayerischen Infektionsverordnung nutzen zu können, ist es erforderlich, die Luftreinigungsgeräte schnellstmöglich zu beschaffen. Bürgermeisterin Andrea Dobsch hat deshalb im Rahmen der Zuständigkeit die Geräte für die sechs Klassenräume in der Grundschule bereits bestellt. Die Lieferung erfolgt zu Schulbeginn. Die weiteren 18 Räume werden mit der bisherigen Ausschreibung berücksichtigt.

Der Gemeinderat nahm die Vergabe zur Beschaffung der Luftreinigungsgeräte für die Schulräume zur Kenntnis und beschließt mehrheitlich, dass die Verwaltung nach Ablauf der Angebotsfrist die weiteren Geräte beschafft.

Eine Anregung für die Zukunft sieht der Gemeinderat in einem Antrag der PWG, danach soll die Gemeinde einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Sie soll in gemeindlichen Gebäuden das anfallende Regenwasser nutzen. Nach den Recherchen der Verwaltung kommen neun Gebäude infrage. Deren Bedarf ist jeweils sehr unterschiedlich. Für die sog. Grauwassernutzung müssten alle sanitären Anschlussstellen an einem Leitungsstrang angeschlossen werden. Um das Regenwasser als Trinkwasser zu nutzen, müsste ein sehr umfangreiches ganz neues Leitungsnetz aufgebaut werden.

Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte nehmen aufgrund der zu erwartenden Kosten, der Nutzungsbeeinträchtigung der Gebäude während der Umbauphase sowie der Problematik der zu erwartenden Verkeimung der vorhandenen Trinkwasserleitungen von einer Umstellung der bestehenden gemeindlichen Gebäude auf eine Regenwassernutzung Abstand. Jedoch soll deren mögliche Realisierung bei neu zu errichtenden Gebäuden oder Komplettsanierungen überprüft werden. Der entsprechende Beschluss erfolgte einstimmig. 

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