Beginn der Sanierung an Schloss Theuern

Beginn der Sanierung an Schloss Theuern

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Das Kultur- und Museumsschloss Theuern im Landkreis Amberg-Sulzbach ist in die Jahre gekommen, und das schlug sich zuletzt deutlich auf die Bausubstanz nieder. Nachdem Teile der Gewölbedecke sich gelöst hatten und auch das Dach undicht war, plante man vier Jahre lang die Sanierung des historischen Gebäudes. Am Montag zeigte Landrat Richard Reisinger der Öffentlichkeit die nun begonnenen Ausbesserungsarbeiten. Er stellte die insgesamt drei Bauabschnitte vor.

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Beim ersten werden der West- und Nordtrakt modernisiert. Hierbei kommt es vor allem auch darauf an, dass die Gebäude in keiner Weise mehr dem heutigen Brandschutz genügt haben. Außerdem sei der Salzgehalt in den Wänden beispielsweise im ehemaligen Schweinstall mit knapp vier Prozent extrem hoch, was ebenfalls zum Verfall der Mauern führt. „Wenn Sie in Ihrer Wand ein bis zwei Prozent messen, haben Sie schon ein Problem“, hieß es bei der Besichtigung. Ein zweiter Bauabschnitt ist im Südtrakt und dem ehemaligen Pferdestall geplant. Er soll bis 2020 fertig sein. Der dritte Abschnitt umfasst das Hammerherrenschloss und das ehemalige Jägerhaus. Hier will man bis 2022 fertig sein.


Bei den momentanen Arbeiten werden die Dacheindeckung, der Dachstuhl und die Mauern des Gewölbes saniert, außerdem wird ein moderner energetischer Standard eingeführt. Die Heizung und Beleuchtung werden ebenfalls erneuert. Nach der Fertigstellung wird dieser Teil des Schlosses mit ca. 1.200 Quadratmetern als Museumsbereich genutzt. Die Kosten der Abschnitte betragen für den ersten rund 1,7, für den zweiten rund 3,6 sowie 2,6 Millionen Euro für den dritten.

Reisinger dankte allen beteiligten Firmen, allen voran Harth+Flierl als federführendes Büro, für die bislang reibungslose Kooperation. Umgekehrt dankte Herbert Harth, dass es im Landratsamt viele kompetente Mitarbeiter gebe, die über genügend Know-How verfügten. „Da kann man die gleiche Sprache sprechen und somit einfach schneller arbeiten“, hieß es.


Ob das Schloss Theuern nach seiner Sanierung auch zu einem Teil als Behördensitz verwendet werden soll, ließ Landrat Reisinger offen. Das sei ein Frage, die im Kreistag erst noch diskutiert werden müsse.


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