Benefiz-Sitzweil zugunsten Krankenpflegestation kam gut an

Benefiz-Sitzweil zugunsten Krankenpflegestation kam gut an

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Lappersdorf. Den Organisatoren der Benefiz-Sitzweil zu Gunsten der Ambulanten Krankenpflegestation Lappersdorf konnte, angesichts des vollbesetzten Aureliums, förmlich das Herz aufgehen. Über 300 Gäste waren gekommen, um gemütlich bei einem Gläschen Wein die historischen Fotoaufnahmen, die Altbürgermeister Erich Dollinger zusammengestellt hatte, zu sehen.

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Dollinger hatte für diese Rückschau, die die verschiedenen Ortsteile und deren Entwicklung zum Teil mit Bildern aus den 1930er Jahren zeigte, aus hunderten von Aufnahmen herausgesucht. Herausgekommen sind am Ende 250 aussagekräftige Bilder, die auch das Brauchtum oder  die Verlegung des Flusses Regen beim Bau der Autobahn dokumentierten.

Die Luftaufnahme aus dem Jahr 1974 zeigt den ursprünglichen Verlauf des Regens.

Viele der Besucherinnen und Besucher erkannten sich oder ihre Angehörige in den alten Bildern wieder, was natürlich für Begeisterung sorgte. Weinspezialisten des Weingutes Hex vom Dasenstein, aus dem Pfarrer Markus Lettner stammt, nahmen die Gäste mit auf eine kulinarische Reise durch ihr Weingut. Passende Schmankerl tischten die Damen der Frauenunion auf, die an diesem Abend die Gäste auch bedienten.

Pfarrer Markus Lettner führte als Conférencier durch den Abend und stellte die Mitarbeiterinnen der Ambulanten Krankenpflegestation (AKS) vor. Geschäftsführerin Edith Manz sagte, dass die AKS, dank der Unterstützung der Pfarreien und des Marktes Lappersdorf sowie den Spenden der Bürgerinnen und Bürgern, eine explizitere Betreuung bieten könne, was bei anderen Krankenpflegestationen nicht so leicht möglich sei. Wenn man die Gruppe für pflegende Angehörige, die Trauergruppe oder den Besuchsdienst und vieles mehr anschaue, gehe dies nur anhand der großzügigen Spenden. „Oftmals können unsere Mitarbeiter die lieb gewonnenen Patienten sogar bis zum Tod begleiten, den Kranken selbst bleibt eine Verlegung in ein Krankenhaus erspart und sie können in den eigenen vier Wänden den letzten Weg gehen“, so Manz. Diese intensive Betreuung ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden, dafür werden Spendengelder verwendet, so Edith Manz weiter.

Margareta Eichhammer, die stellvertretende Pflegedienstleitung, ließ Zahlen sprechen. So absolvierten 21 Pflegefachkräfte im vergangenen Jahr 72955 Hausbesuche bei aktuell 186 Patienten. Eichhammer zollte den Mitarbeiterinnen ein großes Lob, „euer Dienst ist eine unverzichtbare und nicht hoch genug zu würdigende gesamtgesellschaftliche Leistung und verdient die höchste Anerkennung“, was durch Applaus der Zuhörer bestätigt wurde. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch die BlasBrothers, die zünftig aufspielten.


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