Blöd gelaufen: Pech für Fahrraddiebe

Blöd gelaufen: Pech für Fahrraddiebe

1 Minuten Lesezeit (215 Worte)

Bild:(c) rike, pixelio.de  -  Regensburg. Doppeltes Pech hatten ein 55-jähriger bulgarischer Fahrraddieb und sein 40-jähriger lettische Kumpan am Samstag, 25.11.2017, gegen 16 Uhr, als sie sich beim Diebstahl eines versperrt abgestellten Pegasus-Fahrrades von einem Zeugen beobachten ließen. Bei dem Zeugen handelte es sich nämlich um einen Polizeibeamten aus Nordrhein-Westfalen, der gerade erst mit dem Zug zu einem Kurzurlaub nach Regensburg gekommen war.

Während er nämlich am Ernst-Reuter-Platz auf eine Bekannte wartete, konnte er beobachten, wie sich der Bulgare mit einer kleinen Kombizange über das Seilschloss des abgestellten Fahrrades hermachte. Sein in der Nähe stehender jüngerer Kumpan sicherte ihn dabei ab.

Während der Polizeibeamte über Handy die örtliche Polizei verständigte und auf die Polizeistreife wartete, musste er mitansehen, wie es dem Bulgaren letztlich gelang, das Seilschloss komplett durchzuzwicken. Um zu verhindern, dass sich der Bulgare jetzt auf das Radl schwang und wegfUhr, sprach er ihn an und hielt ihn solange fest, bis die erste Polizeistreife eintraf.

Der zweite Täter, der natürlich mitbekam, dass sein Kumpel erwischt worden war, versuchte sich in der nahegelegenen Sparkassenfiliale zu verstecken, wurde von dort aber von einer zweiten Streifenbesatzung herausgeholt und ebenfalls festgenommen. Beide sehen jetzt einer Strafanzeige wegen besonders schweren Fall von Diebstahl entgegen, wobei der Haupttäter noch am Sonntag dem Ermittlungsrichter vorgeführt wird, der voraussichtlich eine sofortige Untersuchungshaft anordnen wird.


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