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BMW-Mitarbeiter spenden Arbeitszeit für sieben gute Zwecke

BMW-Mitarbeiter spenden Arbeitszeit für sieben gute Zwecke

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Der Verkäufer des Donaustrudls brachte es am Freitag im BMW-Werk Regensburg auf den Punkt: "Ich kann´s kaum fassen, dass eine solche Firma einen ganzen Tag lang für uns gearbeitet hat", sagte er, nachdem er und seine Kollegin vom Trägerverein der Obdachlosenzeitung einen symbolischen Scheck über 10.000 Euro entgegen genommen hatten. Sieben dieser teueren großformatigen Papiere überreichten Werkleiter Dr. Andreas Wendt und Betriebsratsvorsitzender Werner Zierer an gemeinnützige Organisationen, deren Wirken Birgit Hiller, zuständig für Mitarbeiterkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit bei BMW Regensburg, jeweils mit einer sehenswerten Video-Reportage vorstellte. Das Geld ist großteils die Vergütung der Arbeitsstunden, die etwa 1000 BMWler für den Tag der offenen Tür zum 30-jährigen Bestehen des Werkes im Juni geleistet hatten. Die Werksleitung rundete den Betrag auf besagte 70.000 Euro auf.

Etwa 75.000 Menschen hatten im Juni den Tag der offenen Tür besucht und sich über ein großartiges Programm gefreut, das zu einem Gutteil von den BMWlern selbst gestaltet worden war. Ohne Diskussion, erklärte Betriebsratsvorsitzender Zierer am Freitag stolz, hätte die Belegschaft zugestimmt, die dafür erbrachte Arbeitszeit für einen guten Zweck zu stiften. „An unserem Jubiläum lassen wir die Region in besonderer Weise teilhaben: Das Geld vergeben wir an Organisationen, die sich der Integration und der Inklusion widmen, das Leben leichter und lebenswerter machen oder es schlicht und einfach retten“, bekräftigte Dr. Andreas Wendt, Leiter BMW Group Werk Regensburg.

Dr. Andreas Wendt: Stolz auf die Belegschaft.

Die Zuwendungen von jeweils 10.000 Euro gingen an folgende Organisationen:

KreBeKi ist eine Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, die 2004 gegründet wurde. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen in Bayern, die von Krebs oder Behinderung betroffen sind, langfristig zu helfen und sie zu fördern.

Das Team Bananenflanke ist ein innovatives Fußballprojekt für behinderte und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Den Namen „Bananenflanke“ haben die Vereinsgründer Stefan Plötz und Ben Rückerl in Erinnerung an den früheren Fußballnationalspieler Manfred Kaltz gewählt. Der HSV-Profi war in den 80er Jahren dafür bekannt, den Ball so krumm wie eine Banane in den Strafraum des Gegners zu schlagen. „Im Leben unserer Jugendlichen läuft auch nicht alles gerade", sagt Stefan Plötz.

Die Kinder- und Jugendfarm Regensburg ist ein circa 4.000 Quadratmeter großes Gelände in der Regensburger Konradsiedlung. Dort leben artgerecht unter anderem Ziegen, Schafe, Hühner und Schweine. Kinder kommen dort in Kontakt mit Tieren, lernen den verantwortungsvollen Umgang mit Lebewesen und erleben Natur und Umwelt hautnah. Auch die Integration in das Leben in der Gruppe steht hierbei im besonderen Fokus.

Die Regensburger Tafel gibt es seit 1997. Der Vereinszweck besteht darin, verzehrfähige Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs vor der Vernichtung zu retten, zu sammeln und anschließend an die bedürftige Bevölkerung in Stadt und Landkreis Regensburg zu verteilen. Besonders Alleinerziehende, Arbeitslose und Rentner kommen zu den Ausgabestellen in Regensburg und Neutraubling.

Der Förderverein für interkulturelle Kommunikation e.V., kurz INTCOM, wurde von Alumni des Zusatzstudiums „Internationale Handlungskompetenz“ der Hochschule Regensburg gegründet. INTCOM bietet seinen Mitgliedern ein Forum zum Austausch interkultureller Erfahrungen und fördert interkulturelle Verständigung und Integration."

Donaustrudl heißt die Soziale Straßenzeitung Regensburgs. Die Zeitung bietet Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen in Not: Als Straßenzeitungsverkäuferinnen und -verkäufer können sie das Monatsmagazin für 1,10 Euro erwerben und es auf Regensburgs Straßen und Plätzen für 2,00 Euro verkaufen. Der Gewinn von 90 Cent geht direkt an die Verkäufer. Neben diesem finanziellen Zuverdienst wird ihnen soziale Beratung angeboten und Mitarbeit an der Straßenzeitung ermöglicht.

Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Ortsverband Regensburg e.V.), 1921 gegründet, hat 600 aktive und fördernde Mitglieder. Gut zwei Drittel davon sind Kinder und Jugendliche. Die DLRG widmet sich der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung und ist im Wasserrettungsdienst (Bootsdienst, Einsatztauchen, Schnelleinsatzgruppe und Katastrophenschutz) tätig.

 

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