Brandschutzübung in Wolfsbach

Brandschutzübung in Wolfsbach

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Punkt 18:45 Uhr wurden am Samstag von der Integrierten Leitstelle Amberg, durch Sirenen, die Feuerwehren Wolfsbach, Theuern, Ensdorf, Thanheim und Rieden alarmiert: „Unbekannte starke Rauchentwicklung in der von-Holler-Straße Nr. 6 in Wolfsbach. Mehrere Personen werden vermisst.“

Bereits nach wenigen Minuten war die Feuerwehr Wolfsbach vor Ort, die Einsatzleitung übernahm deren 2. Kommandant Dominik Ernst. Drei Personen wurden als vermisst in dem verqualmten Gebäude gemeldet. Die Wehren aus Ensdorf, Theuern, Rieden und Thanheim rückten an. Die Wolfsbacher Wehr, die mit ihrem Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) angerückt war, schloss zur Brandbekämpfung eine Schlauchleitung an den Unterflurhydranten in der von-Holler-Straße an, baute einen Verteiler im Innenhof des Anwesens auf. Vom Unterflurhydranten in der Kreuzung Waldhausstraße – dort führt sie auch die Verkehrssicherung durch –  zur Brandstelle baut die Wehr aus Rieden die Löschwasserversorgung zum Schutz der östlich gelegenen Gebäude auf. Die Abschnittsleitung im Westteil des Brandanwesens übernimmt die Ensdorfer Wehr, verlegt die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten im Amselweg, wo sie auch die Verkehrssicherung übernimmt. Unterstützt wurde sie dabei von der Thanheimer Feuerwehr.

Insgesamt zwölf Atemschutzgeräteträger waren inzwischen mit Wärmebildkameras zur Bergung der vermissten Personen in das Gebäude eingedrungen. Die Riedener und Theuerner führten sie im Erdgeschoß vom Ostteil der Scheune, die Ensdorfer im Dachgeschoß vom Westteil aus durch. Die Feuerwehr Theuern nutzte zur Brandbekämpfung in der Scheune den von der Wolfsbacher Wehr im Innenhof des Anwesens verlegten Verteiler.

Eine dreiviertel Stunde nach Alarm war die Übung abgeschlossen. Bei der Endbesprechung in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Wolfsbach, an der alle beteiligten Feuerwehrfrauen und -männer teilnahmen, dankte Kommandant Günter Schindler allen Übungsteilnehmern für ihren Einsatz, begrüßte auch Kreisbrandinspektor Hubert Blödt sowie die Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl und Hubert Haller. Schindler, der für die Organisation der Übung verantwortlich zeichnete, betonte: „Die vermissten Personen wurden schnell gefunden, aber ohne Wärmebildkameras hätten wir in dem Gebäude keine Chance gehabt“.

Allen beteiligten 55 Feuerwehrkolleginnen und -kollegen galt sein Dank für den Einsatz. Auch KBI Hubert Blödt betonte die Notwendigkeit von Wärmebildkameras „… damit ist man auf der sicheren Seite“. Er hob er hervor „Die Zusammenarbeit hat geklappt. Alles hat zügig funktioniert.“ Es sei jedoch bei der engen Bebauung nicht einfach gewesen, Das hervorragende Zusammenspiel der verschiedenen Feuerwehren lobte Ensdorfs 2. Bürgermeister Karl Roppert. Er dankte den Familien Holler und Grosser, welche die Örtlichkeit für die Übung zur Verfügung stellte, allen Wehrmännern und -frauen für ihr Engagement. Eine gemeinsame Brotzeit rundete die Einsatzübung ab.


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