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BRK-Bereitschaft und Wasserwacht berichteten

BRK-Bereitschaft und Wasserwacht berichteten

4 Minuten Lesezeit (774 Worte)

Das Abhalten einer gemeinsamen Jahreshauptversammlung hat sich bewährt: Die BRK-Bereitschaft Bruck-Nittenau und die Wasserwacht Nittenau berichteten jeweils von ihren Aktivitäten und starteten einen Ausblick auf das neue Vereinsjahr.

Wilhelm Klein, BRK-Kreisbereitschaftsleiter, hieß unter den Anwesenden den BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun und den stellvertretenden Leiter der Kreiswasserwacht, Dietmar Jacob, willkommen.

Helmut Frey, Vorsitzender der Wasserwacht Nittenau, betonte, dass 2015 sehr gut gelaufen sei. 4.480 Stunden habe die Wasserwacht absolviert. Es handle sich um einen unentgeltlichen ehrenamtlichen Freizeitaufwand, bei dem es um umfangreiche Tätigkeiten wie Übungen, Ausbildung, Schwimmkurse, Verwaltung, Gerätepflege gehe. Zwei neue Wasserretter, einen neuen Motorbootführer und einen neuen Wasserrettungseinsatzdienst verfüge die Ortsgruppe nun zusätzlich. Ein Schwimmkurs in der Sandoase Bruck habe einen sehr guten Zuspruch gefunden, so dass er wieder abgehalten werde. Seit Jahren übernehmen Mitglieder Die Haussammlung des Roten Kreuzes. Beteiligt habe sich der Verein bei verschiedenen Schwimmen. In Bad Kissingen habe man erneut den Pokal für die weiteste Anreise mitnehmen können. Das Winterschwimmen sei bereits 2015 ein voller Erfolg gewesen, wie auch heuer wieder. Wichtig sei, dass niemanden etwas passiert sei, so Frey. Sein Dank galt der Stadt Nittenau für die Unterstützung sowie der BI Hochwasserschutz, der Nittenauer Geschäftswelt für das Sponsoring der Tombola sowie dem Kreisverband für seine stete Hilfe. Lediglich die Beteiligung am Winterschwimmen heuer von Seiten des Landkreises sei dürftig gewesen. Hier seien nur Schwandorf und Bodenwöhr vertreten gewesen. Insgesamt seien es 22 Ortsgruppen gewesen, die sich hier beteiligt hatten.

Wilhelm Klein berichtete für die BRK-Bereitschaft vor Ort: Die Aktivitäten 2015 starteten wieder mit der Christbaumsammelaktion und die Jahresabschlussfeier im Januar. 458 Blutspender ließen sich bei den vier Terminen in 2015 anzapfen. Bei den Erstspendern sei ein leichter Rückgang zu verzeichnen. 26 neue Spender seien es gewesen, insgesamt seien 53 Spender mehr gekommen. 39 Einzelveranstaltungen seien von der Bereitschaft sanitätsdienstlich betreut worden, ein Plus von neun Diensten gegenüber dem Vorjahr, so Klein. Der Transport der Sondereinsatzgruppe sei fünfmal alarmiert worden, darunter ein Fehlalarm, eine Versorgung nach einem Verkehrsunfall an der Regenbrücke, ein internistischer Notfall in Teublitz, eine Evakuierung in Regensburg nach einem Bombenfund und eine Vermisstensuche im Regental. Durchgeführt wurden wieder Altkleidersammlungen per Container. Das Sammelergebnis habe sich nochmals um 21 Prozent verringert, 15 Tonnen weniger als vor zwei Jahren. Hier klaffe eine Lücke von 1.500 Euro. Im Rettungsdienst seien 1.325 Stunden, im Sanitätsdienst 625,5 Stunden, in der Aus- und Fortbildung 122 Stunden, in der Altkleidersammlung 357 Stunden und beim Blutspenden 457 Stunden, bei den sonstigen Einsätzen 791 Stunden und fünf SEG-Einsätze erbracht worden, so Klein. Bei den 39 Sanitätsdiensten seien 22 Helfer anwesend gewesen.

Die meisten Dienste hier habe Florian Schillinger mit 16 Diensten, vor Johannes Kraupner mit zehn und Erwin Fuchs mit acht Diensten geleistet. 91 Stunden im Sanitätsdienst hatten Florian Schillinger geleistet, gefolgt von Johannes Kraupner mit 60,5 Stunden und Matthias Birzer mit 58 Stunden. Im Rettungsdienst habe Andreas Wagner alleine 785 Stunden geleistet. Zu 2016 meinte Klein, dass nach der Ausrüstung der Fahrzeuge mit Digitalfunk nun bald die praktische Anwenderschulung durchgeführt werden könne. Den aktuellen Mitgliederstand bezifferte Klein auf 41 Personen. 24 seien im aktiven Dienst. Die Bereitschaft verfüge über zwei Ärzte, einen Rettungsassistenten, je sieben Rettungssanitäter und Rettungsdiensthelfer, 26 Sanitätshelfer und zwei Ausbilder für Erste Hilfe und einen Ausbilder in der realistischen Unfalldarstellung. Das Durchschnittsalter liege bei etwa 42 Jahren. Auch Klein dankte allen, die sich auf vielfältige Weise für die Bereitschaft eingebracht haben.

Für ihre langjährige Treue zur BRK-Bereitschaft wurden ausgezeichnet: für fünf Jahre Eva Kummer, Johannes Kraupner, Thomas Fuchs, Erwin Fuchs, für zehn Jahre Manuel Krämer. Auf 30 Jahre bringt es Anna Menath, auf 40 Jahre Marianne Bock, Elisabeth Tausch, Karl-Heinz Klein, Gisela Heigl und Monika Bär.

BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun sagte: „Hut ab und Dank für die großartige Unterstützung. Wir brauchen die ehrenamtlichen Kameraden, als hauptamtliche sei das nicht zu schultern. Wir werden immer für euch da sein.“ Für den Kreisverband sei 2015 ein entscheidendes Jahr gewesen, mit verschiedenen Projekten, wie dem Ersatzneubau den Seniorenwohnheims Burglengenfeld sowie die Übernahme von Trägerschaften für Kindertagesstätten. Sein Dank galt allen für ihre Unterstützung.

Dietmar Jäger, stellvertretender Leiter der Kreiswasserwacht, dankte allen Mitarbeitern für die geleisteten Stunden der Bereitschaft. Die Kreiswasserwacht habe im Vorjahr 415 Kindern das Schwimmen beigebracht. Die Wasserwacht habe ihre Ausbildung modernisiert. Die Wasserrettung erfolge nun in modularer Weise, könne Stück für Stück absolviert werden. Die Handgeräte bezüglich des Digitalfunks seien nur teilweise verteilt worden. Erst wenn das Ok von oben komme, könne die weitere Ausgabe erfolgen. Zum Winterschwimmen sagte er, dass es im Landkreis Schwandorf 15 Ortsgruppen gebe. „Wer da ist ist da, wer da ist, dem gefällt es. Vielleicht kommen auch wieder mehr.“ Er könne nicht sagen, warum es so wenig Ortsgruppen aus dem Landkreis kommen.

 

 

 

 

 

 


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