Volkstrauertag_Nittenau Bürgermeister Benjamin Boml beim Volkstrauertag in Stefling Bild: © Benjamin Boml

Bürgermeister Boml gedenkt dem Volkstrauertag

1 Minuten Lesezeit (243 Worte)

Nittenau. Bürgermeister Benjamin Boml besuchte gemeinsam mit den örtlichen Vereinen die Kriegerdenkmäler in Nittenau, Fischbach und Stefling. Am Samstag wurden die beiden Zeremonien von Herrn Pfarrer Adolf Schöls gehalten, die Messe und der anschließende Zug zum Denkmal am Sonntag von Herrn Kaplan Ulrich Eigendorf.


1941 begann der Überfall auf Jugoslawien, Griechenland und der Sowjetunion. „Eine schreckliche Zeit mit unendlich vielen unvergesslichen Kriegshandlungen und unschuldigen Toten", versuchte Benjamin Boml die Taten in Worte zu fassen, „in Nittenau trauern wir um unzählige Gefallene, Vermisste und an Kriegsverletzungen gestorbene Mitbürgerinnen und Mitbürger." Ein sicherlich einschneidendes Erlebnis war der Bombenangriff am 28. Dezember 1944, der für Tod und Zerstörung in Nittenau sorgte. Diese Zeiten dürften und könnten nicht vergessen werden, denn die dunklen Seiten gehörten sich aufgearbeitet und regelmäßig ins Gedächtnis gerufen, damit solche Handlungen nicht wiederholt werden würden. „Heute dürfen wir seit mehr als 75 Jahren in Frieden leben. Das ist ein unschätzbares Glück, für welches wir alle überaus dankbar sein können", betonte das Stadtoberhaupt. Deshalb sei es wichtig, stets den Blick zu schärfen und an der Demokratie festzuhalten.

Gemeinsam mit allen TeilnehmerInnen wurde den gefallenen Soldaten und der getöteten Zivilisten gedacht. Zudem dankte Benjamin Boml allen Menschen, die sich trotz vieler Hindernisse für eine bessere Zukunft eingesetzt haben.

Als Symbol legte er im Namen der Stadt Nittenau jeweils einen Kranz nieder: „Wir bleiben allen Verstorbenen verbunden und verpflichten uns dauerhaft für Frieden, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Bewahren wir uns dies allzeit in unseren Herzen."

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