Busschule in Stadt und Landkreis

Busschule in Stadt und Landkreis

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Unter dem Motto „Wir lernen richtig Busfahren“ führten die Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Amberg, PHK Harald Heselmann und POK Horst Strehl, bei den Erst- und Zweitklässlern der Grundschulen der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach kürzlich eine Beschulung durch.

Für die Kinder als „Busschule“ bezeichnet, stellte der Unterricht, der sich aus einer theoretischen und einer praktischen Komponente zusammensetzt eine schön Abwechslung zum Jahresende hin dar.

Die Busschule ist ein verkehrspädagogisches Projekt, das vor allem dazu beitragen soll, die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhen.

Mit den kleinen Verkehrsteilnehmern wurde auch auf das Tragen einer hellen und reflektierenden Kleidung eingegangen, die erheblich zur Sicherheit der Kinder in den Wintermonaten beiträgt.

Im theoretischen Unterricht erarbeiten die Kinder gemeinsam bei kleinen Spielszenen und Bildfolien die falschen und insbesondere die richten Verhaltensweisen hinsichtlich der Gefahren auf dem Weg zur Haltestelle und beim Warten an der Haltestelle.

Die Verkehrserzieher legten sehr viel Wert darauf, den Kindern das Gefahrenpotential zu verdeutlichen, das durch Schubsen, Raufen, Fangen oder ähnliche Spiele an der Bushaltestelle entstehen kann.

Beim Einsteigen in den Bus sollen alle gemeinsam darauf achten, dass es kein Gedränge gibt. Die Abc-Schützen stiegen schön geordnet und der Reihe nach ein und setzten sich im Bus immer auf den nächsten freien Sitzplatz. Zudem erfolgen Hinweise darauf, mit der Schultasche nicht den Gang oder einen Sitzplatz zu blockieren, sondern diese auf dem Boden zwischen den Beinen abzustellen oder auf den Schoß zu nehmen.

Auch das richtige Verhalten während der Fahrt war Thema. Während der Fahrt müssen die Kinder sitzen bleiben und den Anweisungen des Busfahrers folgen.

Vor allem die vorhandenen Sicherheitsgurte sind - wie auch im Auto - immer zu verwenden. Zum einen sind sie gesetzliche Pflicht, zum anderen sind sie aber immer noch Lebensretter Nr. 1 im Straßenverkehr.

Beim Aussteigen ist vor Verlassen des Busses auf Fußgänger und Radfahrer zu achten. Zudem erfolgten auch Hinweise auf den „toten Winkel“ vor und hinter dem Bus.

Das in der Theorie Erlernte wurde anschließend bei einer Busfahrt in die Praxis umgesetzt und den jungen Verkehrsteilnehmern veranschaulicht, was bei einer angekündigten Vollbremsung passiert. Eine in den Gang des Busses gestellte Schultasche rutschte bis nach vorne zum Busfahrer und auch die Kinder wurden nach vorne gedrückt, was für einen großen „Aha-Effekt“ sorgte.   

Ein Dank ist den beteiligten Busunternehmen auszusprechen, die ihre Busse und Fahrer kostenlos für die Unterrichte zur Verfügung stellten. Insgesamt konnten so im Schulungszeitraum 62 Klassen (27 Klassen im Stadtgebiet, 35 Klassen im Landkreis) mit einer Schüleranzahl von 1385 Kinder unterrichtet werden.


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