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Amberg. Die hohen Corona-Inzidenzzahlen haben nun wieder Folgen: Die Stadt Amberg weist darauf hin, dass in der Stadt die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner in dieser Woche erneut überschritten wurde. Sie lag entsprechend der Bekanntmachung des Robert-Koch-Instituts (RKI) am 3. März bei 109 und am 4. März bei 125,8. Aus diesem Grund gilt nach der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, dass am Samstag (6.3.2021) die Schulen wieder zum Distanzunterricht zurückkehren müssen und die Kinder- sowie Jugendtageseinrichtungen schließen.


Die Zulassung für Gymnasiasten sowie wie Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen, die 2021 an den Abschlussprüfungen teilnehmen, bleibt davon laut Stadt unberührt. Für diese Gruppe kann damit auch weiterhin Wechselunterricht oder bei ausreichendem Abstand Präsenzunterricht realisiert werden. In den Tagesbetreuungsangeboten für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, die geschlossen bleiben müssen, kann eine Notbetreuung stattfinden.

Daneben sind ab Samstag auch berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote in Präsenzform verboten, so die Stadt Amberg weiter. Lediglich praktische außerschulische Ausbildungsteile, die in Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen in den beruflichen Schulen notwendig sind, dürfen stattfinden. Auch Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks sind erlaubt.

Während Gesangs- und Instrumentalunterricht grundsätzlich nicht möglich ist, dürfen Fahrschulen unter Beachtung der Vorgaben offenbleiben.

Sobald die Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Stadt Amberg erneut unterschritten wird und sich damit die Voraussetzungen ändern, wird dies bekannt gegeben.