Das Grüne Dach Europas

Das Grüne Dach Europas

3 Minuten Lesezeit (581 Worte)

Aktuellpräsentiert das Museum Jagd und Wild auf der Burg Falkenstein die Ausstellung des Buch- und Kunstverlags Oberpfalz „Das Grüne Dach Europas“. Sie ist „Naturschätzen der Grenzwälder Nord- und Ostbayerns und des Böhmerwaldes“ gewidmet.

Hinter dem Begriff „Das Grüne Dach Europas“ verbirgt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet Mitteleuropas, das sich von Oberfranken über die Oberpfalz, Niederbayern und Böhmen bis nach Österreich erstreckt. Dieses grenzüberschreitende Gebiet ist eine wahre Schatzkammer der Natur mit zerklüfteten Gipfeln, nordisch anmutenden Hochflächen, Urwaldrelikten, dunklen Mooren, Weihern sowie einer Vielzahl von bedrohten Pflanzen- und Tierarten. Auerhahn, Luchs, Schwarzspecht oder Wildkatze sind in der Ausstellung nicht nur auf Fotografien, sondern ebenso als lebensecht nachgebildete Tierpräparate zu sehen.

 

Hochebene von Knížecí Pláně (Fürstenhut) im Nationalpark Šumava © Berndt Fischer

Der Natur- und Landschaftsfotograf Berndt Fischer, ein gebürtiger Amberger, war jahrelang unter dem „Grünen Dach“ unterwegs und hat von seinen Streifzügen faszinierende Fotos mitgebracht: Momentaufnahmen, die man in fernen Regenwäldern vermuten würde, aber nicht hier im deutsch-tschechischen-österreichischen Grenzgebiet. Der Autor entführt in der Ausstellung des Buch & Kunstverlags Oberpfalz in dieses einzigartige Naturparadies im Herzen Europas. Die Ausstellung entstand begleitend zum gleichnamigen Buch.

Fischer stellt eine wilde Natur vor, wie man sie so auf dem alten Kontinent nur noch selten findet. Eine Natur mit blau gefärbten Fröschen im Hochzeitskleid, majestätisch durch die Luft segelnden Adlern, wehrhaften Feuersalamandern und selten gewordenen Pflanzen wie der Arnika, dem Sonnentau oder dem Ungarischen Enzian. Dabei wirft Fischer auch die Frage auf, wie wild die Natur hier noch sein darf. Er macht deutlich, dass die Natur nicht in Jahren oder Jahrzehnten rechnet, sondern in Jahrhunderten, Jahrtausenden oder sogar Jahrmillionen.

 

„Klick – mein Naturpark im Blick“

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Auswahl an Fotografien von Kindern und Jugendlichen, die beim Wettbewerb „Klick – mein Naturpark im Blick“ teilgenommen haben. Der Fotowettbewerb wurde vom Naturpark Vorderer Bayerischer Wald anlässlich seines 50-jährigen Bestehens 2015 durchgeführt.

Begleitveranstaltungen

„Schau genau hin!“ – Warum Vielfalt so wichtig ist. Drinnen-Draußen-Führung
für Grundschulklassen und Kindergruppen (6-10-Jährige) mit Kathrin Robl, Bund Naturschutz, Kreisgruppe Cham, im Museum Jagd und Wild und im Naturschutzgebiet Falkensteiner Schlosspark.

Terminvereinbarung und Anmeldung:
Tourismusbüro Falkenstein: Tel. 09462/942220, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mittwoch, 9. September 2015, 14 bis 17 Uhr

„Fotosafari“ durch das Naturschutzgebiet Falkensteiner Schlosspark mit Anette Lafaire, Gebietsbetreuerin des Naturparks Oberer Bayerischer Wald, mit Besuch der Ausstellung;

im Rahmen der landkreisweiten Sonderaktion des Lokalen Bündnisses für Familie „Mit den Großeltern unterwegs in den Museen“. Anmeldung im Tourismusbüro Falkenstein, Eintritt frei.

 

Mittwoch, 23. September 2015, 19 Uhr

„Das Auerhuhn im Oberen Bayerischen Wald und Böhmerwald“.

Vortrag von Nikolaus A. Urban, Revierjagdmeister Eggenfelden; in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Oberer Bayerischer Wald. Rittersaal der Burg, Eintritt frei.

Schwarzspechte © Berndt Fischer

„Das Grüne Dach Europas – Naturschätze der Grenzwälder Nord- und Ostbayerns und des Böhmerwaldes“

Ausstellung bis 4. Oktober 2015, geöffnet täglich 11 bis 18 Uhr.

Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein, Burgstraße 10-12, 93167 Falkenstein,

Tel. 09462/942220, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.markt-falkenstein.de

 


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