Johanniter-Zuhr-Telefon_Felix_Wunnike In den aktuellen Zeiten sind soziale Kontakte nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb bieten die Johanniter ein Zuhör-Telefon an, bei dem alle Menschen, die sich einsam fühlen oder jemanden zum Reden brauchen anrufen können. Bild: © Felix Wunnike

Regensburg. Die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens hat zunehmend Einfluss auf die sozialen Kontakte der Menschen. Besonders auf Ostern haben sich viele Menschen gefreut, um mit ihrer Familie zusammenzukommen, Gottesdienste zu besuchen oder sich mit Freunden zu verabreden.

Die bestehenden Kontaktbeschränkungen lassen dies aktuell nicht zu. Viele Menschen kommen immer weniger mit der sozialen Isolation zurecht. Besonders ältere Menschen, die keine digitalen Alternativen zur Verfügung haben, vermissen besonders den Austausch mit anderen.

Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern: „Gerade über die Osterfeiertage werden die Menschen soziale Kontakte vermissen. Wir wollen daher mit unserem Zuhör-Telefon eine Alternative anbieten, welches besonders alleinstehende oder einsame Menschen unterstützen soll, mit dieser Situation umzugehen."

Für alle, die sich jetzt alleine fühlen und niemanden zum Austausch haben, kann das bundesweite Zuhör-Telefon der Johanniter eine Hilfe sein. Es ist ein kostenfreies Angebot an alle, denen ein freundliches Gespräch helfen könnte, die aktuelle Situation besser zu überstehen. „Wir Johanniter möchten für die Menschen da sein und ihnen zeigen, dass sie nicht allein sind", fasst Martin Steinkirchner das Angebot zusammen.

Das Zuhör-Telefon kann unter der kostenfreien Nummer 0800 0 300 700 angerufen werden. Von Montag bis Sonntag jeweils von 9 Uhr bis 19 Uhr hören Johanniter-Mitarbeitende zu und geben Hilfestellung bei Fragen. Anonym, kostenlos und ohne Zeitdruck. Das Angebot ist keine klassische Telefonseelsorge. Bei Bedarf werden weiterführende Angebote vermittelt

Über die Johanniter-Unfall-Hilfe

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als 40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.


In den aktuellen Zeiten sind soziale Kontakte nur sehr eingeschränkt möglich. Deshalb bieten die Johanniter ein Zuhör-Telefon an, bei dem alle Menschen, die sich einsam fühlen oder jemanden zum Reden brauchen anrufen können. Bild: © Katharina Kallis