Volkstrauertag_Wackersdorf_1 Der Volkstrauertag hält das Bewusstsein für die Bedeutung des Friedens lebendig. Die Krieger- und Reservistenkameradschaft stellte eine Ehrenwache am Kriegerdenkmal. Bild: © Hans-Peter Weiß

Der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt gedacht

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Wackersdorf. Anlässlich des Volkstrauertages versammelten sich Vereine mit Fahnenabordnungen und einige Bürger sowie die Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) und der VdK nach einem Gedenkgottesdienst vor dem Kriegerdenkmal. Sie gedachten der vielen Toten von Krieg, Terror und Gewalt.


Trommler des Knappenvereins führten den Schweigemarsch an, der sich nach einem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche in Richtung Kriegerdenkmal in Gang setzte. Nach einem Musikstück, intoniert von der Jugendblaskapelle, begrüßte KRK-Vorsitzender Josef Hartinger die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung. „Wir gedenken heute der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, den Opfern von Gewalt aber auch den Bundeswehrsoldaten, die ihr Leben im Auslandseinsatz verloren haben. Unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern. Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen hier und in der ganzen Welt", betonte Hartinger in seinen einleitenden Worten.

Bürgermeister Thomas Falter hielt anschließend die Gedenkrede, in der er an die Anfänge des Volkstrauertages erinnerte. Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge hatte 1925 den Ehrentag angeregt, um an die unzähligen Opfer des Ersten Weltkrieges, in der Hoffnung zu erinnern, dass die Erinnerung an all die Schrecken und das Leid Mahnung sein sollte, die den Frieden sichert. Diese Hoffnung erfüllte sich zunächst nicht, denn bald folgte der Zweite Weltkrieg in dem schätzungsweise 70 Millionen Menschen getötet wurden. „Mittlerweile haben wir das Glück, dass die Idee des Friedens weitestgehend zur Realität wurde", so das Gemeindeoberhaupt. Der Frage, ob dieses ewige Erinnern immer noch seine müsse, sprach sich Falter klar dafür aus. Wir haben eine Gesellschaft für die der Friede zur Selbstverständlichkeit geworden ist und man dies irgendwann gar nicht mehr schätzen kann", betonte der Bürgermeister. Das Friede nicht selbstverständlich ist sieht man auf einen Blick in die Welt. Durch bewaffnete Konflikte herrschen Angst, Armut und Tod. „Gerade am Volkstrauertag ist es unsere Aufgabe hinzusehen, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, damit wir Schlüsse für unsere gemeinsame Zukunft ziehen und verantwortungsvoll mit dem Frieden umgehen", sagte Bürgermeister Falter.

Nachdem Vertreter der KRK, des VdK und der Gemeinde Kranzgebinde niederlegten, erklang das „Lied vom guten Kameraden". KRK-Kanonier Alfred Neft gab dazu drei Schuss Ehrensalut ab.

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KRK-Vorsitzender Josef Hartinger (rechts) sowie Bürgermeister Thomas Falter und seine Stellvertreter als auch der VdK-Vorsitzende Alfred Kerschner legten Kranzgebinde nieder.            Bild: © Hans-Peter Weiß

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