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corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Die Inzidenz im Landkreis Schwandorf sinkt auf 42,6

3 Minuten Lesezeit (518 Worte)

Schwandorf. Das Landratsamt Schwandorf meldet: Wir haben mehrmals davon berichtet, zuletzt in unserer Pressemitteilung vom 5. Mai, dass sich auch rückwirkende Änderungen durch Qualitätskontrollen ergeben können. Dies geschieht öfters und wohl in allen Landkreisen. Heute führt das dazu, dass die offiziellen, gleichlautenden Meldungen von Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und Robert-Koch-Institut (RKI) für gestern den Wert „minus 1" ausweisen.


Wir hatten nämlich gestern keine neue Infektion und gleichzeitig wurde eine früher gemeldete Infektion aus den Fallzahlen herausgerechnet. Mit „minus 1" geht die Gesamtzahl der Fälle von 8.306 auf 8.305 zurück. Den Tageswert „minus 1" hatten wir zuletzt in unserer Pressemitteilung vom 26. Januar vermeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis sinkt von 58,2 auf 42,6 und liegt erstmals seit langem unter 50. Sollten wir fünf Tage hintereinander unter einer Inzidenz von 50 bleiben, werden wir weitere Öffnungsschritte gehen und diese in einer Allgemeinverfügung amtlich bekanntmachen. Unter anderem würde die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen aufgehoben werden können.

Weitere Entspannung in den Krankenhäusern

Die Situation in den Krankenhäusern im Rettungsdienstbereich, der die Stadt Amberg und die beiden Landkreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf umfasst, hat sich weiter deutlich entspannt. Aktuell werden nur mehr neun COVID-Patienten auf Normalstationen und fünf auf Intensivstationen betreut. Im Landkreis Schwandorf wird seit heute nur mehr ein COVID-Patient intensivmedizinisch betreut, und zwar im Krankenhaus Burglengenfeld.

Verträge zu den Behelfskrankenhäusern laufen aus

Die beiden Behelfskrankenhäuser in Schwandorf und Oberviechtach werden aufgrund der aktuellen Pandemiesituation und der in den Kliniken deutlich zurückgehenden Patientenzahlen nicht mehr benötigt. Verschiedene Verträge, die auslaufen, werden deshalb nicht mehr verlängert. Dabei geht es zum Beispiel um einen Vertrag mit einer Wäscherei zur Vorhaltung von Wäsche (Kleidung für medizinisches Personal, Handtücher, Bettwäsche, etc.), der am 30. Juni auslaufen wird. Betroffen ist auch ein Telekommunikationsvertrag, mit dem die notwendige Versorgung mit Telefon und Internet gewährleistet war. Bei einer Bäckerei war Frühstück auf Abruf bestellt. Davon musste nie Gebrauch gemacht werden. Schließlich haben wir aufgrund eines Hilfeleistungsantrags Betten von der Bundeswehr zur Verfügung gestellt bekommen. Auch dieser Vertrag läuft am 30. Juni aus.

In Schwandorf war das Behelfskrankenhaus in einem leerstehenden Bereich des Barmherzige Brüder Krankenhauses und in Oberviechtach in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik geplant. Dabei haben wir stets betont, dass diese Behelfskrankenhäuser erst dann in Betrieb gehen würden, wenn die bestehenden Krankenhäuser bis auf den letzten Platz gefüllt sind und Belegungsprobleme auch durch eine gesteuerte Verlegung von Patienten nicht mehr gelöst werden können. Von der Tendenz her wäre zuerst das Behelfskrankenhaus in Schwandorf in Betrieb gegangen und erst an zweiter Stelle das Behelfskrankenhaus in Oberviechtach.

Wir haben mit diesen Planungen verantwortungsbewusst und vorausschauend gehandelt und sind dankbar, dass diese Häuser nicht in Betrieb gehen mussten. Am besten können die Patienten in regulären Krankenhäusern versorgt werden. Die Planung der Behelfskrankenhäuser geschah zu einer Zeit, als uns Fernsehbilder aus Nachbarländern aufschreckten, auf denen zu sehen war, dass Patienten in Turnhallen und auf Fußböden behandelt werden mussten. Ein Blick in unsere Pressemitteilungen belegt, dass wir über die Behelfskrankenhäuser erstmals am 24. März 2020, also bereits im ersten Monat der Pandemie, und zuletzt am 1. April 2021 berichtet hatten.

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus" zusammengefasst.

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