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Stanglmeier-Preis-2021_OTH-Regensburg Johannes Paintl, Vorstandsvorsitzender der Josef-Stanglmeier-Stiftung (3.v.re.), und OTH-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Baier (li.) überreichten den Josef-Stanglmeier-Preis an (v.li.) Raphaela Keplinger, Marius Graml, Lisa Käppeler, Laura Lehmeier und Sonja Grünbauer. Via Zoom auf dem Bildschirm mit dabei: Innovationspreisträger Eugen Tereschenko. Bild: © OTH Regensburg/Michael Hitzek

Die Josef-Stanglmeier-Stiftung unterstützt erneut Studierende der OTH Regensburg

2 Minuten Lesezeit (412 Worte)

Regensburg. Mit Zuwendungen in Höhe von insgesamt 27.900 Euro unterstützt die Josef-Stanglmeier-Stiftung (Abensberg) in diesem Jahr 18 Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Den mit jeweils 2.500 Euro dotierten Josef-Stanglmeier-Preis erhielten Laura Lehmeier, Marius Graml, Sonja Grünbauer, Raphaela Keplinger und Lisa Käppeler. Mit Eugen Tereschenko, der den Innovationspreis bekam, konnte die Stiftung erstmals einen aus Abensberg stammenden Studierenden auszeichnen – sehr zur Freude von Johannes Paintl, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, erinnerte bei der coronabedingt in kleinem Rahmen organisierten Preisverleihung daran, dass die Josef-Stanglmeier-Stiftung bereits seit 1995 Studierende mit hervorragenden Leistungen bei einem praktischen Studiensemester im Ausland finanziell unterstützt. Weil die OTH Regensburg in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen als Fachhochschule feiert, hat die Stiftung die Zahl der Empfänger*innen des Stanglmeier-Preises heuer von drei auf fünf erhöht. Dafür dankte Präsident Baier ausdrücklich.

Johannes Paintl würdigte die Arbeiten der Studierenden. Sie alle zählten nicht nur zu den Besten ihres Jahrgangs, sie hätten die Jury wie vom Stifter Josef Stanglmeier gewünscht auch mit vielseitigem sozialem Engagement überzeugt – von der christlichen Organisation bis zur ehrenamtlichen Mitarbeit in Corona-Testzentren. Paintl appellierte an die Preisträger*innen: „Setzen Sie Ihr Selbstbewusstsein ein, bleiben Sie neugierig, stecken Sie vor keiner Herausforderung zurück."

Laura Lehmeier (Fakultät Bauingenieurwesen) plant die Mitarbeit in einem Architekturbüro in Bozen. Marius Graml (Fakultät Elektro- und Informationstechnik) will in einer Forschungsgruppe in Canberra (Australien) sein Wissen vertiefen. Sonja Grünbauer studiert International Relations and Management, sie plant einen Auslandsaufenthalt in Nordamerika. Raphaela Keplinger (Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit) möchte eine christliche Organisation in Costa Rica unterstützen. Lisa Käppeler (Bachelor Industriedesign) zieht es nach Skandinavien, um dort insbesondere über nachhaltiges Design mehr zu lernen.

Eugen Tereschenko ist bereits im Ausland. Der Empfänger des mit 2.000 Euro dotierten Innovationspreises absolviert derzeit ein Aufbaustudium an der berühmten Universität Oxford und nahm via Zoom an der Preisverleihung teil. Seiner Masterarbeit über die mathematische Routen- und Portfoliooptimierung von Tankerflotten zum Transport von Flüssigerdgas bescheinigte Prof. Dr. Stefan Körkel (Fakultät Informatik und Mathematik) „das Niveau einer Doktorarbeit". Für Stiftungsvorstand Paintl ist Tereschenko „der ideale Kandidat" im Sinne von Josef Stanglmeier: Er wohne in Abensberg, habe Migrationshintergrund, engagiere sich ehrenamtlich, war Judoka beim von Stanglmeier maßgeblich geförderten TSV Abensberg und habe nicht nur eine Masterarbeit auf höchstem Niveau geschrieben, sondern setze seine Erkenntnisse in der von ihm gegründeten Calypso Ventures GmbH bereits für namhafte Unternehmen aus der Flüssigerdgas-Branche ein.

Weitere zwölf Studierende der OTH Regensburg erhielten von der Josef-Stanglmeier-Stiftung mit jeweils 200 Euro dotierte Anerkennungspreise. 

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