Die Taschengeldbörse geht an den Start

„Heute geht’s mit der Taschengeldbörse so richtig los, Luca Held ist der erste, der mitmacht“ freute sich am Samstag die pädagogische Mitarbeiterin des Kreisjugendrings Sabine Donhauser. Im Vorjahr hatte sie im Fremdenverkehrsraum des Rathauses das Projekt vorgestellt, „auch um in Zeiten des demographischen Wandels den Kontakt zwischen Jugendlichen und Senioren herzustellen, zu vertiefen“. 

Durch Bürgermeister Erwin Geitner sei der Erstkontakt zwischen Luca und Josef Auer vermittelt worden. So wird der 14-jährige als erste Arbeit, nachdem bei Auer in der Reindlhofstraße der Holzschuppen umgesetzt wurde, dort Brennholz umschlichten. „Und wenn er will, kann er später auch noch andere Arbeiten übernehmen“, verspricht Josef Auer. Das ist ganz in Lucas Sinn,  der gerne auch noch für „weitere Kunden“ arbeiten und damit sein Taschengeld aufbessern möchte.

Auf die rechtlichen Grundlagen verwies Sabine Donhauser, betonte, „dass die Beschäftigungen nur zehn Stunden in der Woche mit maximal zwei Stunden am Tag dauern dürfen, es sich um einfache und unregelmäßige Tätigkeiten ohne besondere Qualifikation handeln muss und diese nur an Werktagen zwischen 08:00 Uhr und 18:00 Uhr und nicht während der Schulzeit stattfinden dürfen.“ Es handle sich also um Hilfstätigkeiten, die mit mindestens fünf Euro pro Stunde zu entlohnen seien. Als Beispiele nannte sie den Hund ausführen, bei der Gartenarbeit einspringen, im Haushalt helfen, einkaufen gehen und „wenn einer gut am PC ist, einem älteren Menschen beim Installieren einer Software helfen“.

Immer aber, so betonte sie weiter, sei für die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren die Einwilligung der Eltern notwendig. „Eine gute Sache, die wir unterstützen, die wir voranbringen müssen“, nannte Bürgermeister Erwin Geitner die Taschengeldbörse. Sabine Donhauser wies abschließend darauf hin, dass Informationen über Telefon 015127585991, e-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder die jeweilige Gemeindeverwaltung zu erhalten seien.