Donaubrcke_Pfatter_Wrth_an_der_Donau Bild: © Blechmodelle

Durchführung von vorbeugenden Maßnahmen an der Donaubrücke

2 Minuten Lesezeit (373 Worte)

Regensburg. Die Staatsstraßenbrücke über die Donau bei Pfatter ist in die Jahre gekommen. Zur Schonung der Brücke und für die Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs bis zu einem Neubau werden neben konstruktiven Verstärkungen am Bauwerk auch Verkehrsbeschränkungen erforderlich. Aus diesem Grund wird in der kommenden Woche die zulässige Geschwindigkeit für Pkw auf 50 km/h und für Lkw auf 30 km/h beschränkt.

Die Donaubrücke zwischen Wörth a. d. Donau und der Bundesstraße 8 bei Pfatter wurde Anfang der 1960er Jahre errichtet. Durch Umwelteinwirkungen und seither stark angestiegenen Verkehrslasten wird das Bauwerk erheblich beansprucht, was sich spürbar auf den Zustand der Brücke ausgewirkt hat.

In der Vergangenheit wurden vom Straßenbaulastträger verschiedene Möglichkeiten der Instandsetzung erwogen. Im Ergebnis ist die bestehende Brücke nicht mehr wirtschaftlich sanierbar und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Die Planungen für den Neubau der Donaubrücke Pfatter werden derzeit mit Nachdruck vorangetrieben. Hierbei sind vor allem in Anbetracht der ökologisch hochwertigen Bereiche im Brückenumfeld und einer möglichst großen Rechtssicherheit im durchzuführenden Planfeststellungsverfahren detaillierte Betrachtungen anzustellen.

Bis zur Umsetzung des Neubaus werden an der bestehenden Brücke vorbeugende Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Hierbei wurden vom Staatlichen Bauamt Regensburg in Zusammenarbeit mit den beteiligten Statikern verschiedene Varianten geprüft, um unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit die Eingriffe in den Verkehr so gering wie möglich zu halten. Zur weiteren Nutzung der Brücke werden sowohl verkehrliche, als auch konstruktive Maßnahmen notwendig.

Die verkehrlichen Maßnahmen beinhalten zusätzlich zu dem auf der Brücke bereits vorhandenen LKW-Mindestabstand eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 Stundenkilometer für Pkw, beziehungsweise 30 Stundenkilometer für Lkw. Dies sorgt für eine spürbare Entlastung der Brücke. Nebeneffekt ist eine gleichzeitig höhere Sicherheit der auf dem Bauwerk verkehrenden Radfahrer.

Die konstruktiven Verstärkungen werden derzeit im Detail geplant. Hierbei wird die Brücke an einigen kritischen Stellen mit Stahlteilen verstärkt, um so für den Zeitraum bis zum Neubau auf noch weitergehende Verkehrsbeschränkungen verzichten zu können. In Ergänzung zu den Verstärkungen wird das Bauwerk fortan in kürzeren Intervallen geprüft, um etwaige Veränderungen umgehend feststellen zu können. Die nächste Bauwerksprüfung findet kommende Woche statt. Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen am Bauwerk können darüberhinausgehende Maßnahmen erforderlich werden.

Das Staatliche Bauamt Regensburg bittet alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der Verkehrszeichen und erhöhte Vorsicht im Bereich der Brücke. Es ist das Ziel aller am Projekt Beteiligten den Ersatzneubau schnellstmöglich umzusetzen.

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