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Eckert Schulen und Bayerns Wirtschaftsministerium setzen auf mehr Kooperation.

Eckert Schulen und Bayerns Wirtschaftsministerium setzen auf mehr Kooperation.

2 Minuten Lesezeit (445 Worte)

Das Bayerische Wirtschaftsministerium und die Eckert Schulen wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Das vereinbarten der Vorstand des Bildungsunternehmens und Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer bei einem Gespräch am heutigen Montag am Sitz des Unternehmens in Regenstauf (Landkreis Regensburg). „Die Eckert Schulen sind ein wichtiger Bildungspartner im Freistaat und wir haben großes Interesse, die Kontakte künftig auszubauen“, sagte der Staatssekretär. „Wir sind überzeugt, dass wir unser Know-how, unsere Erfahrung und unsere Zukunftskonzepte zum künftigen Erfolg der bayerischen Fachkräfte und der Unternehmen im Freistaat noch stärker einbringen können“, sagte Alexander Freiherr von Waldenfels, der Vorstandsvorsitzende der Eckert Schulen nach dem Treffen.

Franz-Josef Pschierer war anlässlich des 70. Geburtstags auf dem Campus der Eckert Schulen zu Gast und würdigte die „beeindruckende unternehmerische Leistung“ des größten privaten Anbieters beruflicher Weiterbildung im Freistaat. „Die Eckert Schulen sind ein Hidden Champion in der bayerischen Bildungslandschaft“, sagte der Staatssekretär. Begleitet wurde er von der Regensburger Landtagsabgeordneten Sylvia Stierstorfer, die den Besuch mitinitiiert hatte und das unternehmerische Engagement ebenfalls würdigte. 

Die Eckert Schulen hätten sich zu einer sehr wichtigen Institution in der Aus- und Aufstiegsfortbildung in Bayern entwickelt, so der Staatssekretär. „Alleine im vergangenen Jahr haben sie an 43 Standorten bundesweit mehr als 7.000 Menschen beruflich einen entscheidenden Schritt voran gebracht“, sagte er. Die Eckert Schulen seien mit rund 1.700 Mitarbeitern zudem ein wichtiger Arbeitgeber für die Region Regensburg. 

Kooperation bei Digitalisierung, Industrie 4.0 und bei der Internationalisierung

Nach den Worten des Staatssekretärs gibt es eine Reihe an Bildungs-Herausforderungen, in denen in den kommenden Monaten Möglichkeiten einer engen Zusammenarbeit und einer Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium ausgelotet werden sollen. Dazu gehören nach den Worten des stellvertretenden Vorstandschefs der Eckert Schulen, Gottfried Steger, unter anderem die Digitalisierung, der Bereich Industrie 4.0, die Internationalisierung und die Entwicklung innovativer Bildungskonzepte für Studienabbrecher besonders in den mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Fächern. 

„Bayern wird immer industriestark bleiben“, sagte der Staatssekretär. Deshalb sei es wichtig neben den jungen Menschen, die ins Berufsleben starten auch diejenigen für die Zukunft fit zu machen, die bereits in den Unternehmen arbeiten. Das sei das Ziel von Programmen wie „Bayern digital“, wo Pschierer und die Eckert Schulen großes Potenzial für eine Zusammenarbeit sehen. Im Bereich der Staatlich geprüften Techniker und der Industriemeister, wo die Digitalisierung des Arbeitslebens immer wichtiger wird, gehören die Eckert Schulen heute in Bayern und in Deutschland zu den Marktführern. 

Bei der Eroberung internationaler Märkte, deren Aktivitäten bei den Eckert Schools International zusammenlaufen, könnte das Netzwerk der bayerischen Auslandsvertretungen nach Worten Pschierers Türöffner für weitere Länder sein. Bereits heute sind die Eckert Schulen nach Worten Stegers unter anderem in Malaysia, Namibia, China und Südkorea aktiv. Bei einen anschließenden Rundgang über den Campus zeigte sich der Gast aus München beeindruckt von der innovativen und modernen Lernumgebung.

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