Ehrungen und Erinnerungen bei der CSU Bodenwöhr

Ehrungen und Erinnerungen bei der CSU Bodenwöhr

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Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft sind Anlass, in Erinnerungen zu schwelgen. Bei der Versammlung des CSU-Ortsverbandes Bodenwöhr wurde zunächst die jüngste Vergangenheit beleuchtet, ehe die Aufmerksamkeit auf frühere Machtverhältnisse und Ereignisse gelenkt wurde.

Albin Hüttl gehört seit 50 Jahren der CSU Bodenwöhr an. Dafür wurde er mit der Goldenen Ehrennadel mit Edelstein geehrt. Altbürgermeister Albert Bauer konnte die Ehrenraute in Silber für besondere Verdienste im Kreisverband und für seine Tätigkeit im Gemeinderat entgegennehmen. Hüttl berichtete von der Arbeit damals im Gemeinderat unter der Ägide von Bürgermeister Josef Wiendl, von vielen nur „Bua-Sepp“ genannt. An Brisanz gewann die Zeit der geplanten WAA im Forst bei Taxöldern. Hier meldete sich auch Albert Bauer zu Wort. Er sei damals dabei gewesen, als damals formuliert worden war, dass „die Gewerbesteuer nach Bodenwöhr geht“. Allerdings sei die WAA nie gebaut und nie in Betrieb gegangen. Bodenwöhr sei dann leer ausgegangen, weil nichts von „aus der Fläche“ oder von etwaigen Nachfolgebetrieben beschrieben worden war.

Über weitere Ehrungen freuten sich Konrad Maier, Franz Stowasser, Herbert Mück über 40 Jahre Mitgliedschaft, die die Ehrennadel in Gold erhielten. Auf 35 Jahre bringen es Johann Deinfelder und Michael Kraus. Seit 30 Jahren gehört Josef Groß dem Ortsverband an, seit zehn Jahren Markus Baer.

Ortsvorsitzender Georg Hoffmann sagte, aktuell seien es 53 Mitglieder. 15 Fraktions- und sieben Vorstandssitzungen umfassen den Berichtszeitraum. Es sei ein Jahr gewesen mit sehr schwierigen und wenig erfreulichen Themen gewesen, aber es habe auch Spaß gemacht. Drei Mitglieder haben im Kloster Banz einen Kommunallehrgang besucht und sich in die Gemeindearbeit eingearbeitet. Der Gemeinderat sie in Ettmannsdorf in Klausur gegangen. Neuwahlen, Schafkopfkurs, der Besuch von verschiedenen Unternehmen, ein Vortrag von Ministerin Emilia Müller, ein Vereinsausflug, die Wahlen der Kreis-CSU-Vorstandschaft, die Beteiligung am Hammerseefest, ein Preisschafkopf, die Weihnachtsfeier, der Terminkalender der CSU Bodenwöhr war gutgefüllt.

Hinzu kam eine Veranstaltung bezüglich des Schwerverkehrs, den man aus Bodenwöhr rausbekommen wolle. Das Thema sei trotz Ernüchterung nicht aus dem Sinn, so Hoffmann. Neu hinzugekommen sei der Weihnachtsmarkt, initiiert von seiner Tochter, der ein voller Erfolg gewesen sei. Deshalb gebe es heuer eine Neuauflage. Die Zusammenarbeit im Gemeinderat sei viel besser, trotz harter Diskussionen. Die Beschlüsse werden mehrheitlich oder einstimmig gefasst. Er mache trotzdem eine neue Tendenz aus, so Hoffmann: Im Untergrund werde gearbeitet und teilweise Sachen in nichtöffentlicher Sitzung rausgebracht. Dies mache in der Öffentlichkeit kein gutes Bild. Die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister sei ausbaufähig. Er als dritter Bürgermeister werde kaum eingebunden. „Daran müssen wir noch arbeiten.“

Anstelle des verhinderten Fraktionssprecher, Walter Spirk, berichtete Gemeinderat Randolf Alesch von der Arbeit im Gremium. Der Bürgermeister habe nicht mehr den Rückhalt in seiner Partei. So sei Alois Feldmeier als Vorsitzender der Bürgerliste zurückgetreten. Dafür ausschlaggebend sei die Sache mit dem Mischgebiet Sulzbachtal gewesen. Neben weiteren kürzlich behandelten Themen ging Alesch auch auf den Rathausneubau ein. Man habe bei dem neu aufgelegten Programm nur diesen einen Punkt gemeldet, mit der Hoffnung, dass man hier zum Zug kommen werde.

Landrat Thomas Ebeling gratulierten den Geehrten. Bezug nehmend auf die Landkreispolitik nannte er das verbilligte RVV-Ticket, bei dem auch der Bahnhof Bodenwöhr miteinbezogen ist. Für die Asylbewerber sei der Landkreis zuständig. Das Thema sei nicht ganz einfach, mehr oder weniger sei nun eine Vollbremsung hingelegt worden, da die Balkanroute dicht gemacht wurde. Man wolle die Entwicklung erst einmal beobachten und dann wegen der Beschaffung von Wohnraum entscheiden. Beim kommunalen Investitionsprogramm (KIP) müsse er die Erwartungen dämpfen, da dies bereits überzeichnet sei.

Die Wahl der Delegierten für die Bundestagswahl ergab folgendes Ergebnis: Gewählt wurden Georg Hoffmann, Albert Bauer, Paul Burger, Walter Spirk. Ersatzdelegierte sind Hans Wild, Aydin Bozlagan, Johannes Gleixner und Harald Bauer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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