Spatenstich_Radweg_Bubach-Mnchshofen Freuen sich auf den Beginn der Baumaßnahme: Beim obligatorischen Spatenstich wurde kräftig geschaufelt, von den Vertretern der Planer, bauausführenden Firmen, Kreisräten sowie Landrat Thomas Ebeling (Bildmitte), OB Andreas Feller (Vierter von rechts) und Bürgermeister Thomas Beer (Dritter von rechts). Bild: © Ingrid Schieder

Ein Radweg schafft Verbindung

3 Minuten Lesezeit (566 Worte)

Bubach an der Naab/Münchshofen. Der Sicherheitsaspekt bildete die Grundlage für den Bau eines neuen Radweges entlang der Kreisstraße SAD 5, zwischen Münchshofen und Bubach. Beim offiziellen Spatenstich am Dienstagnachmittag südlich von Bubach, direkt an der Sperrung, kam zur Sprache, dass beide Orte gewisse Anziehungspunkte haben, die gerne gegenseitig besucht werden, beispielsweise jeweils ein beliebtes Gasthaus.


Eingefunden hatten sich zum obligatorischen Spatenstich, der den Beginn der Baumaßnahme markiert, Landrat Thomas Ebeling, Paul Witt von der Tiefbauabteilung am Landratsamt Schwandorf, die Kreisräte Karl Bley, Johann Eckl, Martin Scharf und Rudolf Sommer, sowie Oberbürgermeister Andreas Fellner, Bürgermeister Thomas Beer (Teublitz) erschienen. Von Seiten der Planung Dipl.-Ing. Hans Böckl vom Ing.-Büro Preihsl + Schwan, von der Bauausführung des Tiefbaus Barbara Dankerl von der Baufirma Herbert Dankerl, sowie von der Bauausführung des Metallbaus Robert Niesner von der Baufirma Rappl.

Landrat Thomas Ebeling sagte, er freue sich, dass dieses Projekt realisiert werde. Die Topografie zeige, dass der Bau dieses Radweges sich sehr aufwändig gestalte. Mit den Bauarbeiten wurde Ende Mai begonnen. Und in der Tat arbeiten zwei Bautrupps zeitgleich einmal im Bereich der Stützmauer bei Münchshofen und der Querungshilfe in Bubach, zwei unabdingbare Maßnahmen für den Bau dieses Radweges. „Warum ein Radweg?", so Ebeling, der mit der touristischen Bedeutung des Naabtalradwegs und nicht zuletzt mit der Verkehrssicherheit als Begründung aufwartete. Aktuell verlaufe der rund 99 Kilometer lange, überregional bedeutende Naabtalradweg, der sich von Luhe-Wildenau bis nach Regensburg erstrecke, im Teilbereich der Kreisstraße SAD 5. Rund 4.200 Fahrzeugen täglich und eine starke Frequentierung durch Radfahrer während der Sommermonate bilde sich ein erhöhtes Gefährdungspotenzial für den Straßenverkehr.

Ebeling sprach auch den Radweg in Richtung Wiefelsdorf an, „der nächste Radweg, ich hoffe, dass es ein Auftakt ist", meinte er zur aktuellen Maßnahme, „dass wir noch einige Projekte auf den Weg bringen können". Die Haushaltslage sei schlechter geworden, doch die Fördersätze belaufen sich auf bis zu 80 Prozent, für die Baufirmen sei es schwierig, die Preise zu halten und das benötigte Material herzubekommen, so Ebeling.

Bürgermeister Thomas Beer aus Teublitz sagte, dass ein Herzenswunsch in Erfüllung gehe und dankte dem Kreistag für seine Entscheidung. Bubach – Münchshofen sei eine Hausstrecke auch in kulinarischer Hinsicht: „Es gibt zwei Wirtshäuser". Schon lange sei es der Wunsch gewesen, den überörtlichen Naabradweg anzubinden. Wenn Leute einen Bagger sehen, verbinden sie das mit Unannehmlichkeiten wie eine Straßensperre. Hier aber sehen die Leute darin das Symbol: „Endlich geht es los".

Oberbürgermeister Andreas Feller aus Schwandorf sagte, dass man eine Generation der Politik sei, die über den Tellerrand hinausblicke. Man sei ein Volk von Radfahrern geworden und so soll das Radwegenetz verdichtet werden. Hier habe noch ein kleines Stück Puzzle gefehlt.

Paul Witt von der Tiefbauabteilung am Landratsamt Schwandorf sagte, die Fertigstellung sei für September 2021 geplant. Die Gesamtherstellungskosten belaufen sich auf zirka 1,6 Millionen Euro. Gefördert werde die Maßnahme mit einem Festbetrag in Höhe von 1.060.000 Euro. Mit einer Ausbaulänge von 1.769 Metern sollen Fußgänger und Radfahrer innerorts auf einem drei Meter und außerorts auf einem 2,50 Meter breiten, asphaltierten Geh- und Radweg geführt werden. Im Bereich von Bubach werde eine Querungshilfe erbaut. Wegen des Neubaus entlang der Kreisstraße sei ein umfangreicher Grunderwerb erforderlich geworden. Alle fünf Grundstückseigentümer erwiesen sich als abgabebereit. Witt dankte ihnen dafür, sowie auch allen Beteiligten an diesem Projekt. Witt warb um Verständnis dafür, dass die Vollsperrung auch von Fußgängern und Radfahrern unbedingt beachtet werden müsse. „Es ist sehr gefährlich, und es wäre fast zu einem Unfall gekommen." 

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