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Amberg. Zwölf Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung mussten am Montag von der Polizei beanstandet werden, ein 45-Jähriger war bereits zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen mit von der Partie.


Wie auch am 3 Januar bei seinem ersten Verstoß gegen die Ausgangssperre hob der anscheinend unbelehrbare Mann nach 21:00 Uhr an einem Bankautomaten Geld ab und gab dies neben Spazierengehen wiederholt falsch als triftige Gründe an. Da er bewusst vorsätzlich gehandelt hat, muss er sogar mit der Verdoppelung des Regelbußgeldsatzes von 500 auf 1000 Euro rechnen.

Weitere fünf Personen hielten sich ebenfalls nicht an die Ausgangssperre. Ein älterer Herr verweilte im Vorraum einer Bank und drei Studentinnen machten sich auf den Weg zum Bahnhof, um ihre Kommilitonin zu verabschieden. Dort wartete ein junger Mann auf einen Zug nach Sulzbach-Rosenberg und musste ebenfalls beanstandet werden.

Mit dem Alkoholverbot im öffentlichen Raum nahmen es drei Heranwachsende kurz vor der Ausgangssperre nicht so genau und fielen einer Streifenbesatzung biertrinkend im Stadtgebiet auf.

Am frühen Abend sorgte die Mitteilung über eine „Corona-Party" in einer Wohnung für weitere Anzeigen gegen eine Gruppe von drei Frauen im Alter von 36-39 Jahren. Ein aufmerksamer Mitteiler informierte die Polizei über die Feier der aus drei Haushalten stammenden Damen, und die Polizei löste die kleine Party auf.