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Ensdorfer Sozis wollen mehr Speed fürs Internet

Ensdorfer Sozis wollen mehr Speed fürs Internet

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„Warum geht bei uns der Breitbandausbau so schleppend voran?“. Diese und andere Fragen hatten die Ensdorfer Sozialdemokraten im Gepäck, als sie nach Schwend aufbrachen um sich von der Bürgermeisterin Brigitte Bachmann sowie dem Breitbandexperten Hardy Barth in die Materie einweisen zu lassen. „Der Datentransfer benötigt heute nur noch einen Bruchteil der Zeit, seit wir im Juli 2015 den Ausbau abschließen konnten“, so Barth, denn „unsere Kommune hatte immer den nächsten Genehmigungsschritt bereits vorbereitet, um ja keine Zeit zu verlieren“.

Der Elektronikfachmann und die Bürgermeisterin der Flächengemeinde Birgland stellten gemeinsam den Ensdorfer Besuchern die verschiedenen Aspekte des Themas Breitband dar. Birgland, bestehend aus 42 Ortschaften und Weilern, wurde mit zusätzlichen Knotenpunkten versorgt, so dass selbst für die kleinsten Orte eine große Beschleunigung im Datenaustausch erzielt werden konnte, berichtete Brigitte Bachmann. Sie gab sich überzeugt: „Straßennetz, Feuerwehr, Wasserver- und -entsorgung sowie die Schulbildung sind die Kerngaben einer Kommune. Die Versorgung mit einem leistungsfähigen Datennetz jedoch sehe ich als Pflichtaufgabe des Bundes“.

Die Ensdorfer Situation analysierend stellte Gemeinderat Herbert Scharl fest: „Seit September 2014 hat sich im Ensdorfer Genehmigungsverfahren kaum Greifbares getan“. Mittlerweile hätten über tausend bayerische Gemeinden den gleichen Genehmigungsstand. Das führe zu zusätzlichen Verzögerungen. Von den steigenden Preisen bei den ausführenden Firmen ganz zu schweigen. „Schmidmühlen bekam am 13. Oktober 2015 bereits den Zuwendungsbescheid – könnte Ensdorf ohne interkommunalen Zusammenschluss auch soweit sein?“ fragt sich Gemeinderat Augustin Berschneider. Schriftführerin Sigrid Gebhardt kam zu dem Ergebnis, dass zu den vielen Möglichkeiten, die diese neue Technologie nicht nur den Gewerbetreibenden sondern auch den Bürgern biete, noch viel zu wenig Öffentlichkeitsarbeit betrieben wurde.

Für Ortsvorsitzenden Hans Ram gibt es gerade in der Landwirtschaft erhebliches Potential, welche diese Technologie ermögliche:. „Mit Hilfe der Datenübertragung auf den Ackerschlepper wird dort der Dünger ausgebracht wo er auch gebraucht wird. Das schont zum einen den Geldbeutel und zum anderen auch das Grundwasser“. Beim Pflanzenschutz verhalte es sich ähnlich. Unsere gut ausgebildeten Landwirte könnten mit diesen Technologien heute umgehen, ist Ram überzeugt. „Es muss deshalb dafür gesorgt werden, dass sie dieses Wissen auch anwenden können.

 

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