Jugendflamme__1 Der Aufbau eines Wasserwerfers erfordert gute Zusammenarbeit. Bilder: (c) sir

Erfolgreich bei der Jugendflamme Stufe III

2 Minuten Lesezeit (322 Worte)

​ 84 Jugendliche aus 16 Feuerwehren im Landkreis Schwandorf stellten ihr Können unter Beweis – mit Erfolg, denn am Ende der Prüfung „Jugendflamme Stufe III" stand fest: Alle hatten bestanden.

​ Beim Feuerwehrgerätehaus herrschte reges Treiben: Überall in den Außenanlagen sahen sich junge Leute im Alter von ca. 14 bis 18 Jahren mit roten Helmen und blau-roter Feuerwehr-Schutzkleidung um, im Bewusstsein, dass sie in Kürze hier verschiedene Übungen durchlaufen werden, um am Ende die Jugendflamme Stufe III zu erreichen. Vier Stationen mussten die Nachwuchs-Feuerwehrkräfte durchlaufen. Gerhard Drösel, Kommandant bei der FFW Kemnath bei Fuhrn und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit, informierte im Gespräch über den Ablauf der Prüfung und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen für den Erwerb der Jugendflamme Stufe III. 

So müssen die Prüflinge bereits die erste und die zweite Stufe erfolgreich abgelegt haben. Einen sogenannten Brustbund mit Spierenstich, ein Sicherungs-Knoten am Körper, sowie ein Mastwurf mit Halbschlag an einer Feuerwehraxt, der Aufbau eines Wasserwerfers, verschiedene Szenarien wurden angenommen, bei denen die Erste-Hilfe-Kenntnisse vorhanden sein mussten, und auch die Gefahrgutzeichen mussten richtig erkannt und benannt werden. Und weil bei Notfällen der Zeitfaktor eine erhebliche Rolle spielt, war bei den meisten der Stationen eine Zeitvorgabe einzuhalten. 

Auf die Zusammenarbeit kommt es an, alleine sind einige der Rettungsmaßnahmen nicht zu stemmen. Diese Erkenntnis setzte sich durch, und so arbeiteten die Jugendlichen Hand in Hand. Kreisjugendwart Christoph Spörl und der Leiter der Wettbewerbe, Johannes Schindler sowie die geprüften Schiedsrichter und Jugendwarte hatten sich an den einzelnen Stationen eingefunden und beurteilten die Leistung der Prüflinge. Am Ende hatten alle bestanden. 

Bürgermeister Georg Hoffmann, Landrat Thomas Ebeling und Kreisbrandrat Robert Heinfling gratulierten, dankten für die Organisation und drückten ihren Respekt vor den Leistungen aus. Beteiligt waren folgende Feuerwehren: Krondorf-Richt, Steinberg am See, Teublitz, Maxhütte-Winkerling, Leonberg, Bergham, Sollbach, Winklarn, Schönsee, Teunz, Neunburg, Brudersdorf, Neusath, Högling, Iffelsdorf und Frotzersricht.


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Ein Mastwurf mit Halbschlag an einer Feuerwehraxt, der junge Mann konnte sich freuen, ihm war die Übung bestens gelungen.

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