corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Erneut zwei Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2

3 Minuten Lesezeit (584 Worte)

Schwandorf. Das Landratsamt Schwandorf teilt mit: Seit Beginn der Pandemie haben sich mehr als 12.000 Menschen im Landkreis mit dem Coronavirus infiziert. Nachdem Mittwoch, am 17. November und Donnerstag, am 18. November insgesamt 490 Neuinfektionen bekannt wurden, beträgt die absolute Zahl seit Beginn der Pandemie gemäß RKI 12.025.


Leider forderte die Pandemie erneut zwei Todesfälle. Gestern, am 18. November, verstarben eine 91-jährige und eine 82-jährige Person im Zusammenhang mit einer Coronainfektion. Beide Personen mussten bereits in einem Krankenhaus behandelt werden.

Es gibt weiterhin ein Ausbruchsgeschehen im Landkreis, welches allgemein als diffus bezeichnet werden kann. Leider sind auch wieder Senioreneinrichtungen, Schulen und Kindertagesstätten von Neuinfektionen betroffen. Einige Senioreneinrichtungen mussten bereits einen Aufnahmestopp sowie Besuchsverbote verhängen. Für den heutigen Tag, am 19. November, weist das RKI eine Inzidenz von 647,2 aus. Gestern betrug diese noch 634,4.

Bundestag beschließt neue Regelungen

Indessen hat der Bundestag gestern neue Regeln im Kampf gegen die Pandemie beschlossen. So gilt ab nächsten Mittwoch 3G am Arbeitsplatz, wodurch Beschäftigte vor Betreten der Arbeitsstätte nachweisen müssen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Zudem besteht wieder die Möglichkeit auf Heimarbeitsplätze, sofern dies betrieblich möglich ist. Der Freistaat Bayern kündigte derweil weitere Verschärfungen an, über welche der Landtag Anfang nächster Woche beschließen wird. Sicherlich werden hierüber die überregionalen Medien ausführlich berichten.

Das Impfzentrum in Nabburg arbeitet am absoluten Limit

Alle Mitarbeiter des Impfzentrums arbeiten derzeit an der absoluten Belastungsgrenze. Zwar wird neues Personal angestellt, um den Ansturm zu bewältigen, doch lässt sich ein Impfzentrum nicht beliebig schnell skalieren und logistische Prozesse entsprechend anpassen. Wir bitten daher alle Impfwilligen sich noch ein wenig zu gedulden. Derzeit können Impftermine nicht so schnell eingestellt werden, wie sie gebucht werden. Alle neu eingestellten Termine waren blitzschnell vergriffen. Vor dieser Herausforderung stehen in diesen Tagen alle bayerischen Impfzentren. Da es aber bei den Impfungen keine Wohnortbindung mehr gibt, lohnt es sich womöglich auch in anderen Zentren nach freien Terminen zu suchen.

Das Impfzentrum hat in den folgenden Tagen wie folgt geöffnet:

Samstag, 20. November, geschlossen

Sonntag, 21. November, 9.30 bis 12.30 Uhr (ohne Termin)

Montag, 22. November, geschlossen

Dienstag, 23. November, ganztags nur mit bereits vereinbartem Termin

Da von aufmerksamen Lesern unserer Pressemeldung bereits öfter vorgeschlagen wurde, wir sollten weniger Schließtage vorhalten, erlauben wir uns den Hinweis, dass unser Impfteam auch an Schließtagen arbeitet. Allerdings ist es dann meist als mobiles Team in Einrichtungen zum Schutz der dort lebenden und arbeitenden Menschen unterwegs. Ebenso vermelden wir bewusst nicht alle Öffnungszeiten, an denen wir bereits vereinbarte Termine abarbeiten, da verstärkt Impfwillige ohne Termin an diesen Tagen erscheinen und eine Impfung einfordern und so die Abläufe behindern bzw. verzögern. Daher nochmals der Hinweis, dass Menschen ohne Termin außerhalb der freien Sprechstunde nicht berücksichtigt werden können. Zudem ist für eine Auffrischungsimpfung immer ein Termin notwendig.

Zeit mit Gerücht aufzuräumen

Seit Wochen werden wir immer wieder mit der Behauptung konfrontiert, dass in einem Kaufhaus eine unter Quarantäne stehende Person einkaufte und dies bemerkt wurde. Anschließend soll die Person über eine Durchsage aufgefordert worden sein sich unverzüglich an der Information zu melden. Diesem Aufruf seien sodann gleich mehrere Personen nachgekommen. Gerne räumen wir mit dieser Behauptung auf, denn es handelt sich hierbei wohl um eine frei erfundene Geschichte. Dies bestätigte uns auch der Leiter der Einkaufsmöglichkeit. Ohnehin gibt es diese Geschichte in mehreren Versionen mit verschiedenen großen Oberpfälzer Handelshäusern. Scheinbar finden immer noch Menschen Gefallen an dieser Pandemie. Allerdings ist die Lage derzeit Ernst genug und bringt uns kaum zum Lachen.

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus" zusammengefasst.

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