Metzgerei-DiriglSTA_879_20201127-105524_1 Filialleiterin Sabine Heubeck morgens beim Befüllen der Theke. Die Weißwürste kommen frisch aus dem Kessel...
Wenzenbach. (Advertorial) Sabine Heubeck packt die kesselfrischen Weißwürste in einen Porzellan-Topf, ihre Kollegin steckt auf die appetitlichen Schüsseln voller Frische-Salate sorgfältig gemalte Namensschilder. Die nagelneue, breite Theke quillt über vor Köstlichkeiten in Sachen Fleisch und Wurst. Dahinter hängen besonders edle Stücke vom Rind im Schauschrank. Ringsalami, grobe Mettwürste lachen den Betrachter an. Freundliche Verkäuferinnen, die trotz aller Anspannung scherzen. Und dann ist es soweit: Um 7 Uhr dürfen die Kunden, die bereits draußen in der Dunkelheit warten, hinein in die neue Filiale der Metzgerei Dirigl an der Hauptstraße 22.
Steffi (2.v.r.) und Thomas Dirigl (3.v.r.) mit ihrem Team in der neuen Filiale in Wenzenbach.

Gewissenhaftes Handwerk und Zuverlässigkeit, dazu moderne Ideen, Service-Gedanken und Aufgeschlossenheit für Neuheiten: Für gesunde Ernährung, die schmeckt, reicht das aber nicht. Darum legt Metzgermeister Thomas Dirigl sein Hauptaugenmerk auf Qualität, Herkunft und Verarbeitung seiner hausgemachten Fleisch- und Wurstwaren. Wenn Dirigl von Regionalität spricht, dann zieht er die Grenzen für seine Oberpfälzer Spezialitäten sehr eng. Dass er dazu noch ein innovativer Unternehmer ist, beweist er mit seinem hochmodernen, attraktiven neuen Laden, den er am Freitag, 27. November, an der Hauptstraße 22 eröffnet hat. Herzstück ist die neue, große heiße Theke.

In Wenzenbach kennen und schätzen die Kunden den bodenständigen Metzger-Laden, der zum Hauptgeschäft im kleinen Ort Ramspau bei Regenstauf gehört, schon seit 14 Jahren. Entsprechend gab es lange Gesichter, als Ende Oktober Schluss war im Laden an der Regensburger Straße mit hauchzarten Wienerln, delikater Streichwurst und zartem Rindfleisch.

Dirigl und „seine" acht Damen vom Verkauf konnten die Fleisch- und Wurst-Freunde aber beruhigen: Unmittelbar neben dem neuen Standort der Bäckerei Schifferl an der Hauptstraße hat die Metzgerei eine neue Heimat gefunden. Und dort auf großzügigen 85 Quadratmetern in den letzten Wochen einem wunderschönen Laden eingerichtet, der den Charme vom dörflichen Tante-Emma-Laden mit den Vorzügen moderner Innenarchitektur und kundenfreundlicher Technik bestens kombiniert.


„Grundgedanke war: Ein Metzger gehört neben einen Bäcker", erklärt Thomas Dirigl die Entscheidung zum Standortwechsel. Und wenn es schon ein neuer Laden sein sollte, dann „gleich gscheit", lacht seine Ehefrau Steffi. Die beiden haben schon letztes Jahr bewiesen, dass in ihnen auch stilsichere Raumgestalter stecken. Mit viel Liebe zum Detail haben sie das Stammhaus in Ramspau komplett neu gestaltet. Die Kunden dort sind begeistert vom neuen Flair.

Einfach und ohne Kontakt bezahlen - dank des raffinierten Bargeld- und EC-Automaten kein Problem.

 Neben dem Wohlfühlen legen die Dirigls auch viel Wert auf Hygiene. „Die Pandemie gibt da Recht", sagt der Chef. Deshalb gibt es in Wenzenbach, ebenfalls wie seit einem Jahr in Ramspau, jetzt eine innovative Kasse. Hier können die Kunden entweder bargeldlos bezahlen oder ihr Kleingeld ohne Kontakt zu einer Verkäuferin in eine Sortier- und Zählmulde werfen. Die Maschine erledigt den Rest. Reicht der eingeworfene Betrag noch nicht, kann der Kunde die Kasse weiter füttern. Hat er zuviel eingeworfen, erstattet die Kasse den Restbetrag in möglichst großen Einheiten. Das spart Zeit und hilft, ebenso wie die pure Ladengröße, beim Abstand halten.

Thomas Dirigl und seine Kinder schauen öfter bei den Landwirten vorbei, bei denen die Metzgerei die Tiere einkauft.

Abstand bei den Kunden: Bei den Tieren setzt der Metzgermeister dagegen auf kurze Wege. Er will und muss ihnen in die Augen schauen können, sagt er, schließlich ist er beim Schlachten immer dabei. Die Bauern, die ihn beliefern, haben ihre Höfe in einem 5-Kilometer-Radius rund um den Metzgerei-Stammsitz. Dirigl ist oft bei ihnen zu Gast und überzeugt sich davon, dass es den Kühen und Schweinen an nichts fehlt. „Das ist eine Qualität, die man einfach schmeckt", sagt er.

Darum steht Thomas Dirigl auch jeden Morgen sehr früh auf und macht sich ans Wursten und Zerlegen. „Würzen ist so eine Gefühls- und Talentsache", sagt er. Beides muss bei ihm stark ausgeprägt sein, da sein Betrieb fast ausschließlich Hausmacherware verkauft – täglich frisch. „Die Käse-Spezialitäten machen wir aber nicht selbst", schränkt er grinsend ein. Nudeln, Gurken und sonstigen Notwendigkeiten für den „kleinen Einkauf" im Tante-Emma-Regal besorgt er möglichst regional.

Die Heißtheke bietet reichlich Raum für Leckeres.

Herzstück des neuen Ladens ist die heiße Theke, die reichlich Raum für frisch zubereitete Oberpfälzer Spezialitäten bietet. Wobei Steffi Dirigl, deren wahre Leidenschaft sich am Herd entfaltet, neben dem obligatorischen Angebot aus deftigen Fleischpflanzerln, würzigem Leberkäs, knusprigem Brüstl, fein paniertem Schnitzel, zartem Hals und reschen Knackwürsten auch immer wieder die eine oder andere „ausgefallenere" Bereicherung des Speiseplans vorschwebt. Bei ihr soll jeder seine Brotzeit oder das Mittagessen seiner Wahl finden, genießen und gerne wiederkommen.

Um 7 Uhr früh sperrt Sabine Heubeck - hier zum ersten Mal im neuen Laden - auf.
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Weil´s Leben eben ned Wurscht is... - Ostbayern-Kurier - Ostbayern-Kurier

Die Metzgerei Dirigl, ein freundlicher und bodenständiger Familienbetrieb, sucht für das Hauptgeschäft in Ramspau und die nagelneue Filiale in Wenzenbach Verstärkung. (ANZEIGE)