Fahrradausbildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Fahrradausbildung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

1 Minuten Lesezeit (264 Worte)

Die beiden Verkehrserzieher der PI Amberg, POK Horst Strehl und POK Harald Heselmann, beschulten in der Zeit vom 23.05. bis 25.05.2016 insgesamt 14 junge Männer, darunter sieben Afghanen, sechs Syrer und einen Senegalesen, in den wichtigsten Verkehrsregeln in Theorie und Praxis.

Die Ausbildung der Flüchtlinge fand nach November 2015 bereits zum zweiten Mal in enger Abstimmung mit dem Kolpings-Bildungswerk, Herrn Dipl.-Sozialpädagoge Edwin Dotzler und seinen Mitarbeitern statt, in deren Einrichtung die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge untergebracht sind. Die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge wurden durch Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes nach den Vorgaben der PI Amberg zum Verhalten im Straßenverkehr zunächst theoretisch unterrichtet. Für die Praxisübungen stellte das Kolping-Bildungswerk den jungen Männern Fahrräder und Helme zur Verfügung. 

Schulleiter Manfred Reindl von der Max-Josef-Grundschule überließ für den praktischen Teil, der von den Verkehrserziehern der PI Amberg übernommen wurde, den Verkehrsübungsplatz auf dem Schulhof. Die interessierten jungen Männer konnten darauf ihre in der Theorie erworbenen Kenntnisse zunächst auf einem sicheren Platz ausprobieren. Dabei wurden die Verkehrsregeln „Rechts vor Links, die Vorfahrtsregelungen mit Verkehrszeichen, die Bedeutung von Lichtzeichenanlagen und Verkehrsregelung durch Polizeibeamten besprochen und geübt. Nachdem die Flüchtlinge bereits ein paar Monate in Deutschland leben und in Deutsch unterrichtet werden, war die Sprachbarriere nicht sehr groß und konnte unter Verwendung von kleineren Gesten überwunden werden. 

Als Abschluss der Ausbildung wurde das Erlernte im öffentlichen Verkehrsraum umgesetzt und die jungen Männer konnten im Eisbergviertel in Kleingruppen begleitet von den Verkehrserziehern ihr Erlerntes anwenden und verfestigen. 

Die jungen Flüchtlinge waren an den vermittelten Inhalten sehr interessiert, lernten schnell und konnten dadurch eine spürbar höhere Sicherheit im Verhalten bei den komplexen Abläufen des Straßenverkehrs gewinnen.


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