Familienfreundliche Kommunen und Betriebe

Familienfreundliche Kommunen und Betriebe

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Gesucht werden „familienfreundliche Kommunen“ und  „familienfreundliche Betriebe“ im Landkreis Schwandorf. Der Wettbewerb läuft zum dritten Mal.

 

„Familienfreundliche Kommunen ziehen junge Menschen an“, ist Erhard Sailer überzeugt. Für den Arbeitskreisleiter im „Lokalen Bündnis für Familie“ bietet der Wettbewerb die  Gelegenheit, die Bürgergesellschaft zu aktivieren und zur Mitarbeit zu motivieren.

Agentur-Geschäftsführer Joachim Ossmann ermuntert die Betriebe, in familienfreundliche Strukturen investieren, flexible Arbeitszeiten und Telearbeitsplätze anzubieten sowie Zuschüsse für Kinderbetreuung zu gewähren. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Dorothea Seitz-Dobler, erwartet die Bewerbungsunterlagen bis 20. Juli. Eine Jury aus Verbands- und Wirtschaftsvertretern wertet sie aus und wird die familienfreundlichsten Unternehmen vorstellen und auszeichnen.

Parallel dazu läuft der Wettbewerb „Familienfreundliche Kommune“. Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Helga Forster, unterscheidet zwischen Städten und Gemeinden unter 2000, bis 6000 und über 6000 Einwohnern. Ferner lobt der Landkreis einen Sonderpreis für eine besondere innovative Einzelmaßnahme aus. Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Jugendhilfeausschusses  und der Bündnis-Projektgruppe, vergibt Punkte nach einer Checkliste, die von Kinderbetreuungsplätzen über generationenübergreifende Angebote und Bildungsmaßnahmen bis zu finanziellen Entlastungen junger Familien reicht.

„Wir wollen die Familien und Kommunen stärken“. Landrat Thomas Ebeling sieht in der Familienfreundlichkeit einen Standortfaktor und Wettbewerbsvorteil. Das 2007 bestehende „Lokale Bündnis für Familie“ mit 28 Kommunen, 26 Unternehmen und 13 Beratungsstellen habe sich bewährt. Die Schirmherrschaft haben gemeinsam  der Landkreis und die Arbeitsagentur übernommen. Auf deren Internetseiten können die Bewerbungsunterlagen eingesehen und heruntergeladen werden. Die Formulare können Kommunen, Firmen und Mitarbeiter, aber auch Außenstehende einreichen, die von einer familienfreundlichen Maßnahme überzeugt sind.


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