Feuerwehr Rieden gut aufgestellt und stark gefordert

Bei der sich der Jahrshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr anschließenden Dienstversammlung zeigte Kommandant Rainer Salbeck auf, dass die Wehr 46 aktive Mitglieder, darunter zwei weibliche und sechs männliche unter 18 Jahre zähle. Sie könne auch auf 18 Atemschutzgeräteträger, 13 Sanitäter, 13 Gruppenführer und drei Zugführer bauen.

Bei den 30 Einsätzen des vergangenen Jahres habe es sich um neun Brandeinsätze, 14 technische Hilfeleistungen, drei BMA-Alarme und vier Fehlalarme gehandelt. Bei der GOND-Veranstaltung in Kreuth sei die Feuerwehr Rieden zusammen mit der Wehr Vilshofen für den Brandschutz, die Einsatzleitung, die Verkehrs- und Parkplatzregelung zuständig gewesen. Zur Ausbildung führte er an: An der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg hätten zwei Kameraden den Lehrgang zum Gruppenführer absolviert, zwei in Amberg zum Atemschutzgeräteträger und vier nahmen am Fahrsicherheitstraining in Kreuth teil. Die Leistungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz,“ so Kommandant Salbeck, legten zusammen mit der Wehr Vilshofen 19 Kameraden mit Erfolg ab. Zudem seien 60 Übungen wie Funk-, Sanitäter-, Maschinisten-, Atemschutz- und Gruppenführer-Übungen abgehalten worden.

Hervorheben, so Salbeck, wolle er aber auch die Teilnahme an der Einsatzübung „Rettung im Waldgebiet“ in Thanheim und die Gemeinsame Atemschutzübung mit der Wehr Vilshofen im alten Lagerhaus in Rieden. An der Einsatzübung während der Aktionswoche „Brand im Werkraum der Grundschule Rieden mit vermissten Personen“ hätten elf Wehren mit 120 Feuerwehrkameraden und die BRK-Bereitschaft Amberg teilgenommen.

In seinem Bericht verwies Jugendwart Stefan Scharl darauf, dass durch den Übertritt von zwei 18-jährigen Feuerwehranwärtern in die aktive Wehr die Jugendgruppe bei zwei Neuzugängen derzeit sechs Mitglieder zähle. Weiter berichtete er von der Beteiligung an Funk- und Einsatzübungen, wöchentlichen Übungs- und Gruppenstunden aber auch der Teilnahme an örtlichen Kirchen- und Festzügen sowie Vereinsveranstaltungen. Der Wissenstest „Unfallverhütung und Schutzausrüstung“ wurde zusammen mit Jugendlichen der Wehr Vilshofen abgelegt. Im Anschluss arbeiteten die Jungfeuerwehrler bei einer 24-Stunden-Übung verschiedener Einsatzsituationen durch. Sein Dank gelte seinem Stellvertreter Johannes Haas, dem Feuerwehrverein ebenso wie der Marktgemeinde für die Unterstützung.

„Eine beachtliche Bilanz war den Berichten zu entnehmen“ sagte Kreisbrandinspektor Hubert Blödt. Er verwies darauf, dass die 1041 Feuerwehren, darunter 1021 Freiwillige Feuerwehren, in Bayern mit rund 35000 Aktiven im Vorjahr 18376 Einsätze – „einen Teil davon habt auch ihr abgearbeitet“ – geleistet hätten. Davon seien 3252 Brände und 10624 Technische Hilfeleistungen gewesen. Seine besten Wünsche galten der Wehr zum Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Der Neubau war auch Teil der anschließenden Diskussion, denn, so auch Bürgermeister Geitner, „wenn irgendwie möglich, soll es heuer noch bezogen werden.“