Feuerwehr Wald lebt den europäischen Gedanken

Ein Gruppe der FF Wald machte an einem Tag drei Leistungsabzeichen und erhielt das Grenzlandabzeichen.

Am letzten Wochenende fand in Luxemburg die Grenzlandmeisterschaft der Feuerwehren statt. Feuerwehren aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien beteiligen sich an diesem sportlichen Wettbewerb. Aus dem Freistaat Bayern kamen sieben Feuerwehren nach Luxemburg, darunter auch die FF Wald.

Der Wettkampftag begann für die Gruppe aus Wald sehr früh. Um 9 Uhr fand der erste Wettbewerb statt. Ziel war das Luxemburgische Leistungsabzeichen in Bronze. Nicht ganz fehlerfrei aber in einer guten Zeit wurde der erste Wettbewerb gemeistert. Es starteten immer drei Gruppen zeitgleich, was für die vielen Zuschauer als sehr spannend erwies.

Nach der Mittagspause waren die Walder wieder dran. Diesmal sollte die saarländische Leistungsspange in Bronze bestanden werden. Souverän und fehlerfrei konnte sowohl der Aufbau als auch der Staffellauf in sehr guten Zeiten abgelegt werden. Zum dritten Start an diesem Samstag ging es gegen 15:20 Uhr, Ziel war die Leistungsspange in Bronze des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Auch beim letzten Wettbewerb konnte ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden.

Diese Feuerwehrwettbewerbe fordern den Feuerwehrlern einiges ab. Die allgemeine Ausbildung, verbunden mit sportlichem Ehrgeiz, körperlicher Fitness, sowie die Pflege der Kameradschaft unter den europäischen Feuerwehren sollen durch diese Leistungswettbewerbe gefördert werden. Im A-Teil muss ein Löschangriff inklusive Saugleitungkuppeln und zwei C-Rohren nach zwei B-Längen aufgebaut werden. Im B-Teil folgt noch ein 400-Meter Staffellauf.

Nachdem der Wettbewerb beendet war, nahmen die 60 teilnehmenden Wettbewerbsgruppen Aufstellung auf der Rasenfläche des Stade Josy Barthel. Wettbewerbsleiter Patrick Nacciareti ließ die Gruppen antreten und begrüßte den luxemburgischen Feuerwehrverbandsvorsitzenden Marc Mamer, sowie den stellvertretenden Innenminister aus Luxemburg. In seinem kurzen Grußwort sagte Mamer, die teilnehmenden Feuerwehren leben den europäischen Gedanken. Sie zeigen, dass die Nationen aus Europa grenzüberschreitend zusammenarbeiten können. Er dankte allen Teilnehmern die nach Luxemburg gekommen sind, auch den Wertungsrichtern.

Zur großen Überraschung der Walder konnte das Grenzlandabzeichen in Silber erreicht werden. Jeder Teilnehmer an der Grenzlandmeisterschaft 2016 erhält, bei wenigsten einem erfolgreichen Bewerb, zusätzlich zu dem Landesabzeichen einmalig ein Grenzlandabzeichen.

Die Einstufung in Bronze, Silber und Gold erfolgt wie bei der Feuerwehrolympiade in der drittel Form, entsprechend der Rangliste.

Die wochenlange Vorbereitung auf diesen Wettbewerbstag hatte sich für die Gruppe als Wald gelohnt, konnten doch alle drei Leistungsabzeichen bestanden werden, als Krönung noch das Grenzlandabzeichen in Silber. Teilgenommen haben Martin Stuber, Silvia Artmann, Michael Kandlbinder, Mario Eckl, Andreas Reisinger, Thomas Baumer, Alexander Doblinger, Florian Riedl, Stefan Auburger und Tobias Schweiger.

Kommandant Stuber bedankte sich bei der Gruppe für die disziplinierte Teilnahme an dieser Meisterschaft und dankte vor allem Tobias Schweiger, der die Ausbildung und Organisation übernommen hatte.