Feuerwehraktionswoche steht an

Landesweit heulen bald wieder die Sirenen – vom 17. bis 25.09.2016 findet wieder die Feuerwehraktionswoche statt. In diesem Jahr steht die Aktionswoche unter dem Motto „Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit. Komm, hilf mit“. Der Aufruf „Komm, hilf mit!“, soll gleichzeitig eine Einladung an alle interessierten Bürger sein, sich in einer Freiwilligen Feuerwehr zu engagieren.

Mit vielen Veranstaltungen, Übungen und Aktionen laden die Feuerwehren zum Kennenlernen vor Ort ein. Die Feuerwehraktionswoche, stellt das Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr in den Mittelpunkt und zeigt, was die Feuerwehrfrauen und -männer seit Jahrzehnten leisten, um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger zu gewähren.

Kaum ein Jahr vergeht, in dem nicht Gewitter und Starkregen ganze Landstriche innerhalb kürzester Zeit überschwemmen. Harmlose Bäche schwellen zu reißenden Strömen an, Hab und Gut werden weggespült, und ganze Ortschaften zerstört, und nicht selten geraten dabei auch Menschen in Lebensgefahr.
Lange Dürreperioden führen zu großen Wald- und Flächenbränden, bei denen auch Naturschutzgebiete in Mitleidenschaft gezogen werden. In Momenten wie diesen werden die ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren zum Einsatz gerufen. Um noch größeren Schaden abzuwehren, eilen sie zu den unterschiedlichsten Schadensorten, um anzupacken und zu helfen. Unerschrocken stellen sich die Feuerwehrleute dem Unheil entgegen, retten Menschen und Tiere aus Notlagen und versuchen, Sachgüter vor größeren Schäden zu bewahren.

Welche Auswirkungen es hätte, gäbe es diesen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren nicht, ist kaum vorstellbar. Rund 160 Feuerwehren des Landkreises Schwandorf mit rund 7000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sind im Einsatz. Keine einzige Hilfsorganisation ist flächendeckend so präsent wie die bayerischen Feuerwehren, und keine andere ist so schnell und bestens ausgerüstet zum Einsatz bereit,  unterstreicht  Kreisbrandrat Robert Heinfling. "Wir brauchen jede Feuerwehr um diesen Standard weiter zu erhalten". Pressesprecher Hans-Jürgen Schlosser zeigt auf, dass innerhalb von 10 Minuten die Einsatzkräfte garantiert am Schadensort präsent sind, um schnelle und kompetente Hilfe zu leisten. Ausgerüstet mit Spezialgerät unterstützen sich die Feuerwehren bayernweit. Hand in Hand mit anderen Hilfsorganisationen bieten die Feuerwehren jeder Gefahrenart die Stirn. So sind sie auch durch ihre Ortskenntnisse und lokale Präsenz im Kampf gegen Naturkatastrophen unverzichtbar.

Um diese Schlagkraft stets aufrechtzuerhalten, trainieren ehrenamtliche Feuerwehrleute in regelmäßigen Übungen jeden Handgriff, damit im Notfall effiziente Hilfe geleistet werden kann. Ob im Umgang mit Motorsäge oder Tauchpumpe, ob mit einer Schneeschaufel oder mit modernster Löschtechnik. Der Einsatzsituation entsprechend setzen die Feuerwehren die richtigen Einsatzmittel ein – stabsmäßig koordiniert, vorausschauend und umsichtig geführt. Dafür brauchen die Feuerwehren neue Mitglieder: Menschen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement einen unersetzlichen Dienst für unsere Gesellschaft leisten. Jeder Bürger ab 18 Jahre, egal ob männlich oder weiblich, eignet sich grundsätzlich für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr.