Fit für die Zukunft, dank Fachweiterbildungen am UKR

UKR_Anaesthesiepflege_1800 Das UKR ist auf hochqualifizierte und spezialisierte Fachkräfte in den verschiedenen Fachbereichen angewiesen und bildet diese daher auch selbst aus. © UKR/Werner Krüper

Regensburg. Eine alternde Gesellschaft, eine sich stetig weiterentwickelnde Medizin und nicht zuletzt auch die Coronavirus-Pandemie. Die Anforderungen an die pflegerischen Berufe steigen und verändern sich rasant. Daher erstellt und erlässt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) in regelmäßigen Abständen Empfehlungen für fachspezifische Weiterbildungen für Pflegefachkräfte. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist dabei nicht nur in die Entwicklung der Weiterbildungen eingebunden, sondern bietet diese auch gezielt seinen Mitarbeitern an.

Im Leben lernt man niemals aus. Das gilt insbesondere auch für das berufliche Leben. Fachspezifische Weiterbildungen sind daher ein Muss und längst in den Berufsalltag integriert. Natürlich auch in den verschiedenen Fachrichtungen der Pflege. Um hier auf dem neuesten Stand zu bleiben, kommen in regelmäßigen Abständen die derzeit gültigen Fachweiterbildungen auf den Prüfstand und werden durch die DKG den aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Das UKR ist, neben anderen Krankenhäusern in der Bundesrepublik, seit Jahren in die Entwicklung dieser Weiterbildungsempfehlungen involviert. „Als Supramaximalversorger sind wir auf hochqualifizierte und spezialisierte Fachkräfte angewiesen. Daher ist es erforderlich, dass unsere Pflegekräfte immer auf dem fachlich neuesten Stand sind", erklärt Alfred Stockinger, Pflegedirektor des UKR, die Notwendigkeit einer modernen und zeitgemäßen Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern aus der Pflege. „Als Klinikum der universitären Hochleistungsmedizin, ist es in erster Linie für die Versorgung unserer Patienten wichtig, dass wir im medizinischen und pflegerischen Bereich exzellent aufgestellt sind und, dass wir auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückgreifen können."

UKR als starker Anker in der Fachweiterbildung von Pflegefachkräften

Aktuell werden die DKG-Empfehlungen für die pflegerischen Fachgebiete in der Endoskopie, der Intensiv- und Anästhesiepflege und pädiatrischen Intensiv- und Anästhesiepflege, der Nephrologie, der Notfallpflege, für das Pflegepersonal im Operationsdienst und in der Onkologie, sowie in der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie ausgesprochen. In der bundesweiten Umsetzung erfahren die DKG-Weiterbildungen im Pflegebereich nicht zuletzt aus Qualitätsgesichtspunkten und einhergehenden Zertifizierungsanforderungen eine hohe Bedeutung. „Am UKR bieten wir seit Jahren die zweijährigen spezifischen Fachweiterbildungen an und freuen uns, dass diese von unseren Kolleginnen und Kollegen sehr gut angenommen werden", bemerkt Michael Tröger, Leiter Referat Fort- und Weiterbildung in der Stabsabteilung Personalentwicklung des UKR. „Aber nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UKR nehmen an den Fachweiterbildungen teil, auch viele umliegende und auch weiter entfernte Kliniken schicken ihre Mitarbeiter zur Fachweiterbildung an unser Haus. Insgesamt sind es fast 100 Kliniken, die aktuell in unserem Weiterbildungsverbund integriert sind", unterstreicht Tröger die Bedeutung der Fachweiterbildungen im Berufsfeld der Pflege.

Fachspezifische Weiterbildung als Fortführung der Ausbildung am PflegeCampus Regensburg

Besonders stolz das Team des Referats Fort- und Weiterbildung des UKR, dass sie selbst auch wieder als Fachexperten an der Ausgestaltung der Weiterbildungsempfehlungen mitwirken konnten und in entsprechenden bundesweiten Fachgremien ihre jeweilige Expertise einbringen konnten. Unter anderem waren sie an der fachlichen und pädagogischen Ausgestaltung der Empfehlungen für die Intensiv- und Anästhesiepflege, die Pädiatrische Intensiv- und Anästhesiepflege, Notfallpflege, Onkologische Pflege und Praxisanleitung beteiligt.
Eine Anpassung der Empfehlungen wurde zudem notwendig, um eine Anschlussfähigkeit der Fachweiterbildungen an das neue, generalisierte Pflegeausbildungssystem herzustellen. So können Absolventen des PflegeCampus Regensburg zukünftig nach Abschluss ihrer generalistischen Ausbildung ihre Personalentwicklung eigenständig vorantreiben.

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