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Regensburg. Am Donnerstagvormittag wurde bei Bauarbeiten in Regensburg eine Fliegerbombe gefunden. Ab Donnerstag liefen die Vorbereitungen für die Evakuierung und Entschärfung, wie die Polizei mitteilt. Am Freitagnachmittag war dann alles erfolgreich abgeschlossen und die Bombe entschärft.

Am Morgen des 11. März 2021 wurde gegen 07.30 Uhr im Rahmen von Bauarbeiten an der Augsburger Straße eine Fliegerbombe entdeckt. Es handelte sich dabei um eine amerikanische, 250 kg schwere Fliegerbombe, einen sogenannten Zerscheller. Der Kopfzünder war nach Polizeiangaben intakt und enthielt noch ca. 60 kg Sprengstoff.

Die Entschärfung erfolgte am Freitagnachmittag, 12. März 2021. "Die Verkehrssperren sind größtenteils aufgehoben und die Bevölkerung kann in ihre Wohnungen zurückkehren", meldet die Polizei am Nachmittag und bedankte sich bei allen am Einsatz beteiligten Behörden, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst sowie den Bürgerinnen und Bürgern für die Mitwirkung und das Verständnis für die zu treffenden Maßnahmen. 

Der erforderliche Sperrradius im Stadtteil Kumpfmühl hatte vor der Entschärfung 400 Meterbetragen. Autobahn und der Zugverkehr waren davon aber nicht tangiert. Von der Evakuierung waren nach Angaben der Polizei ca. 4.000 Personen betroffen. Im Sperrradius befindet sich auch ein Altenheim, dessen etwa 140 Bewohner ebenfalls evakuiert werden mussten.

Als Anlaufstelle für Personen, die ihre Wohnung verlassen mussten und nicht vorübergehend bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, war am 12.03.2021 ab 09.00 Uhr das Von-Müller-Gymnasium, Erzbischof-Buchberger-Allee 21, 93051 Regensburg geöffnet.