Flierl und Feller: Freude über BABSI 2021

Symbolbild: Rainer Sturm, pixelio.de

In einem Spitzengespräch der Bayerischen Staatsregierung zu Bahnthemen am 21.12.2016 wurde das vom Ministerrat beschlossene Konzept über weitere Schritte zur Barrierefreiheit von Bayerns Bahnstationen vorgestellt. Über das Ergebnis dieses Gesprächs informierte der Stimmkreisabgeordnete Alexander Flierl den Schwandorfer Oberbürgermeister Andreas Feller.

In dem „Bayerischen Aktionsprogramm für Barrierefreie Stationsinfrastruktur 2021” (BABSI 2021) sind neben den Initiativen der Staatsregierung auch alle anderen Projekte aus den unterschiedlichen Finanzierungsprogrammen des Freistaats, des Bundes und der Deutschen Bahn (DB) enthalten sowie die barrierefrei auszubauenden Stationen im Rahmen der Umsetzung von Bedarfsplanmaßnahmen. Bezüglich der geplanten und im Bundesverkehrswegeplan als vordringlich eingestuften Elektrifizierung von Hof nach Regensburg fordert der Freistaat vom Bund den barrierefreien Ausbau aller Stationen entlang der Strecke, inklusive Schwandorf und Weiden.

Im Landkreis Schwandorf handelt es sich neben Schwandorf um die Stationen Wernberg, Nabburg, Schwarzenfeld und Irrenlohe (Pfreimd und Maxhütte-Haidhof sind bereits barrierefrei). Die meisten Verkehrsstationen stehen im Eigentum der DB, sie ist grundsätzlich für die Planung und Ausführung für die Barrierefreiheit zuständig. Die Finanzierung liegt gemäß Art. 87e Abs. 4 GG in der Verantwortung des Bundes. Hierzu werden die Verhandlungen zwischen Freistaat und Bund umgehend aufgenommen. MdL Flierl und OB Feller sind sich einig, dass durch die Aufnahme des Bahnhofs Schwandorf in das Bayerische Aktionsprogramm ein notwendiger weiterer Schritt zu dem für den stark frequentierten Bahnknoten Schwandorf wichtigen barrierefreien Ausbau gemacht ist. „Die zahlreichen Gespräche auf allen politischen Ebenen haben sich ausgezahlt“, so OB Feller.

Landtagsabgeordneter Flierl betont: „Der Freistaat Bayern zeigt gerade durch die Aufnahme des Bahnhofs Schwandorf in das Konzept, dass dem gesellschaftlich bedeutenden Bereich der Barrierefreiheit und die Aufwertung des Schienenverkehrsangebots im ländlichen Raum Rechnung getragen wird.“ Ebenso werde durch das Programm wiederum unterstrichen, dass mit der vorgesehenen Elektrifizierung gleichzeitig Verbesserungen im Schienenpersonenverkehr verbunden sein müssen, die auch in der Erleichterung und Ermöglichung von Bahnreisen für körperlich eingeschränkte Personen, Fahrgäste mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck zu sehen sind.