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Flurneuordnung Thanstein-Tännesried: Begehungen als Vorbereitung zu Bürgerversammlung

2 Minuten Lesezeit (320 Worte)

Thanstein. Das Projektvorhaben „Flurneuordnung Thanstein-Tännesried" schreitet weiter voran. Im Oktober 2019 wurden die groben Grundzüge eines möglichen Verfahrens vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Anschließend wurde damit begonnen, die Thematik in Arbeitskreissitzungen, der sogenannten Flurwerkstatt, zu vertiefen. Die Themen „Wegebau und Ausgleichsmaßnahmen" wurden im Rahmen einer Exkursion im Verfahrensgebiet Kleinwinklarn intensiv behandelt, um sich auf die eigenen Flurbegehungen vorzubereiten. Wegebautypen, deren Kosten und Breiten sowie zulässige Tonnagen galt es im Vorfeld zu verstehen, da sich hierbei entsprechende Stellschrauben für die späteren Kosten des Verfahrens bewegen lassen.


Aufgeteilt in mehrere Teilgruppen wurde am Freitag 11. September zunächst das südwestliche Gebiet der Thansteiner Flur begangen. Am Samstag folgten dann die Bereiche um Hebersdorf sowie Tännesried. Corona bedingt wurden kleinere Trupps gebildet, um den Schutz der Teilnehmer zu erhöhen sowie die zielführenden Diskussionen im engeren Teilnehmerkreis zu ermöglichen. Bei den konstruktiven Beratungen vor Ort konnten die insgesamt fast 40 Teilnehmer, begleitet von Gottfried Blank und Manuela Völkel vom Planungsbüro Blank sowie Lukas Wiesner vom ALE Oberpfalz, ihre bisherigen Ergebnisse der Flurwerkstatt vor Ort im Gelände überprüfen und weiter verfeinern.

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Es wurden mögliche Wegtrassen begutachtet und deren Vor- und Nachteile direkt besprochen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auch in der Unterteilung von Haupt-, und Neben- und sogenannten Projektwegen, welche erst nach der Neuverteilung zum Ausbau kommen würden, sowie deren Ausbaustandards. Dabei sollten mögliche Einsparpotenziale bei den Kosten identifiziert, als auch erste Überlegungen zu den künftigen Bewirtschaftungseinheiten angestellt werden. Darüber hinaus wurden mögliche Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Fläche diskutiert.

In den kommenden Schritten werden das Amt für Ländliche Entwicklung und der Verband für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die aktuellen Ergebnisse aus bautechnischer Sicht begutachten, um mögliche Fragestellungen hinsichtlich der Entwässerung der Wegkörper oder der vorhandenen Topographie des Geländes frühzeitig klären zu können. In einer weiteren Bürgerversammlung, noch im Herbst 2020, sollen die Erkenntnisse erneut im Plenum zur Diskussion gestellt werden.

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