/** */
Anzeige
Anzeige
Freie Wähler: "In Regenstauf ist die StrABs-Entlastung spürbar"

Freie Wähler: "In Regenstauf ist die StrABs-Entlastung spürbar"

2 Minuten Lesezeit (328 Worte)

Regenstauf. Es war für Monate Aufregerthema Nr. 1, hat die Marktgemeinde gespalten: Der Streit um Straßenausbaubeiträge für die Sanierung der Hauptstraße. Während der Landtag - nach dem erfolgreichen Volksbegehren der FREIEN WÄHLER - nun diesen Donnerstag das Aus der „StrABs“ beschließt, war FW-Landtagskandidat gemeinsam mit den Regenstaufer Markträten Erich Viehbacher und Michael Drindl zum Baustellenbesuch in der Hauptstraße: „Hier in Regenstauf ist die finanzielle aber auch gesellschaftspolitische Entlastung durch die StrABs-Abschaffung spürbar“, so Gotthardt - und kritisiert gleichzeitig die Staatsregierung: „Wir brauchen eine lückenlose Gegenfinanzierung für die Kommunen aus der Landeskasse - die Millionen dürfen nicht den Stadtsäckel belasten“.

Anzeige

 

 

Für Gotthardt ist das nicht der erste „StrABs-Termin“ in Regenstauf. Bereits im vergangenen Jahr war er zweimal vor Ort - unter anderem zu Gesprächen mit Geschäftstreibenden und Mitgliedern des örtlichen Bundes der Selbstständigen (BDS). „Das Thema wurde hoch emotional diskutiert - verständlich“, erinnert sich der Kandidat. Und schon damals - lange vor dem Volksbegehren der FREIEN WÄHLER - habe er sich festgelegt: „Im Grunde müssen diese ungerechten Beiträge weg vom Tisch - das Belastet Anwohner und kommunale mandatsträger gleichermaßen.“

Ein Punkt, dem Viehbacher und Drindl nur zustimmen können. Als Markträte kennen sie die hitzigen Debatten: „Für uns als Mandatsträger war es ein Teufelskreis: Das Land verpflichtet uns zur Umlage, die Bürger klagen verständlicher Weise dagegen - und wir als Kommune müssen zusehen, dass irgendwo die Rechnung stimmt“, beschreibt Viehbacher die Situation. Und Drindl, der heuer auch als Listenkandidat der FREIEN WÄHLER in die Bezirkstagswahl geht, ergänzt: „Die Straßenausbaubeiträge haben landauf. landab sozialen Unfrieden gestiftet, für Verbitterung gesorgt, Eigentümer an die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit getrieben. Gott sei Dank sind sie weg.“

Eines aber ist Gotthardt und den Markträten gleichermaßen wichtig: „Die Kosten dürfen nun nicht bei den Kommunen hängen bleiben - eine Antwort, die die Staatsregierung auch im vorliegenden Gesetzesentwurf schuldig bleibt: Wir fordern eine Alternativfinanzierung für die Kommunen von mindestens 150 Millionen Euro jährlich sowie die Rückerstattung bereits bezahlter Straßenausbaubeiträge bis zum 01. Januar 2014.“

Anzeige

Updates abonnieren Abo beenden Drucken

Ähnliche Beiträge

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://ostbayern-kurier.de/

Region Schwandorf

22. Oktober 2021
Schwandorf. Zum Ende der Saison in den Bau-, Bauneben- und Außenberufen sind Arbeitgeber aufgrund der Witterung oder Auftragslage teils gezwungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlassen....
21. Oktober 2021
Nittenau. Bürgermeister Benjamin Boml und die Organisatorin des Weihnachtsmarktes, Birgit Auburger, suchen für den Nittenauer Weihnachtsmarkt ein Christkind....
21. Oktober 2021
Oberviechtach. Lange musste das „Dinner mit Killer" des OVIGO Theaters aufgrund der Corona-Pandemie pausieren. Nun kommen die spannenden Krimis, die mit einem leckeren 4-Gänge-Menü kombiniert werden, zurück. Möglich macht es die 3G-Plus-Regel....
21. Oktober 2021
Nittenau. Am 14. Oktober trafen sich die Kreisheimatpfleger in Nittenau. Auf der Tagesordnung standen unter anderem eine Führung im Stadtmuseum und die Besichtigung des HeimatMOBILS....
21. Oktober 2021
Pertolzhofen. Beim Schützenverein „Schloßfalke" Pertolzhofen krachten mehrere Tage die Gewehre und Pistolen im neuen Schützenheim bei der Ausrichtung des 62. Gauschießen des Schützengaues „Grenzland" Oberviechtach....
20. Oktober 2021
Schwandorf. Das Landratsamt meldet: Aus den sieben Fällen, die wir am Montag, 18. Oktober, gemeldet hatten, wurden bis zum Ende der Schicht noch neun. Gestern, am Dienstag, 19. Oktober, wurden 67 neue Infektionen bekannt. Am heutigen Mittwoch, 20. Ok...
Anzeige

Amberg, Sulzbach-Rosenberg

14. Oktober 2021
Amberg-Sulzbach. Die Grund- und Mittelschule Ursensollen ist nicht auf den Hund, sondern auf das Huhn gekommen. In einer Ecke auf dem Pausenhof wurde eine Großraumvoliere angelegt, in dem seit kurzem drei Hühner untergebracht sind....
14. Oktober 2021
Amberg-Sulzbach. Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat seit 1. Oktober einen neuen Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege. Markus Fuchs aus Ursensollen wurde von Landrat Richard Reisinger, zugleich Kreisvorsitzender der Obst- und Gartenbauver...
11. Oktober 2021
Amberg-Sulzbach. Im Landkreis Amberg-Sulzbach wurde der Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten: Samstag, 9. Oktober 2021 (Inzidenzwert 39,8), Sonntag, 10...
10. Oktober 2021
Amberg-Sulzbach. Ab Montag, 11. Oktober sind im Testzentrum auf dem Parkplatz des Gesundheitsamtes Amberg in der Hockermühlstraße keine kostenlosen Jedermann-Testungen mehr möglich. Darüber informiert das Landratsamt Amberg-Sulzbach in einer gemeinsa...
09. November 2020
Amberg-Sulzbach. Es war der 11. November 2000. Beim Seilbahnunglück von Kaprun sterben 155 Menschen, darunter 20 aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, überwiegend aus Vilseck und Hahnbach, aber auch aus Sulzbach-Rosenberg und Rieden. Erstickt oder verbr...
24. Oktober 2020
Amberg-Sulzbach. Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat die 7-Tage-Inzidenz von 35 überschritten. Somit tritt § 24 der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (7. BayIfSMV) ab Sonntag, 25. Oktober 2020, 0 Uhr, in Kraft. Es wird eine M...

Für Sie ausgewählt

Wohnung, Haus und Garten

26. September 2020
Regensburg. Bereits zum 40. Mal veranstaltete der Kreisverband Regensburg für Gartenkultur und Landespflege (OGV KV) heuer seinen Gestaltungswettbewerb. Dabei konnte die Bewertungskommission bei 34 gemeldeten Gärten 19 Auszeichnungen und 15 Aner...
24. August 2020
So schön sonnige Tage unter freiem Himmel sind – Bewohner von Dachwohnungen leiden im Hochsommer vielfach unter überhitzten Räumen. Auch der Spätsommer und ein goldener Herbst können so manches Obergeschoss gefühlt in einen Backofen verwandeln....
08. August 2021
(djd). Muss alles, was nicht mehr ganz taufrisch aussieht, gleich auf den Müll wandern? Lässt sich zum Beispiel das Lieblingsmöbelstück nicht aufbereiten und neu nutzen? Und ob! Upcycling heißt der Trend, der Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständ...