Freisprechung Landmaschinenmechatroniker

„Ein Einser in der Abschlussprüfung kommt nur selten vor“, sagt Andreas Blaimer. Bei der Freisprechungsfeier der Land- und Baumaschinenmechatroniker, am Sonntag, in Schwandorf durfte der Prüfungsvorsitzende wieder einmal einen „Überflieger“ ehren.

Timo Schmid, aus Weiden, bekam als Einziger der 46 Absolventen die Note „sehr gut“. Mit einem „Zweier“ schlossen neun Teilnehmer die Prüfung ab. „So viele wie noch nie“, freute sich der Prüfungsvorsitzende. Der Gesamtnotendurchschnitt lag bei 3,15.  Die Land- und Bautechnik ist „männlich“. Unter den 46 Prüflingen war keine Dame. 

Im Namen der 72 Innungsbetriebe der Oberpfalz hieß Obermeister Josef Lindner die jungen Gesellen und deren Eltern willkommen. Den freigesprochenen Auszubildenden bescheinigte er eine „ausgezeichnete Qualifikation“. Dass ihnen „die Türen offen“ stehen, bestätigte auch Landrat Thomas Ebeling. Und zweite Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf versicherte den Jugendlichen: „Sie haben sich ein Fundament geschaffen für die berufliche Zukunft“. 

„Ohne Handwerk läuft in der Wirtschaft nichts“, betonte stellvertretender Kreishandwerksmeister Andreas Träg. Er dankte der Berufsschule in Neunburg v.W. für die Ausbildung. Prüfungsvorsitzender Andreas Blaimer bereitete die jungen Gesellen auf neue Herausforderungen vor und betonte: „Die Zukunft der Branche liegt n der Elektronik und der Software und nicht in der Mechanik“. Als Gesellenstück mussten die Absolventen eine elektrohydraulische Schaltung bauen. 

Von den 46 Prüflingen haben 43 „bestanden“. Sie erhielten den Gesellenbrief. Die Prüfungsbesten bekamen zusätzlich einen Bildungsgutschein. Dies waren  Timo Schmid (Weiden), Johannes Baumer (Winklarn), Josef Dietz (Waldsassen), Leonhard Ferstl (Rötz), Philipp Haas (Burglengenfeld), Simon Paulus (Breitenbrnn), Leopold Rückauf (Regensburg), Matthias Schmeller (Waldsassen), Lukas Straubmeier (Dietfurt) und Maximilian Wein (Schmidmühlen).