Friedhof Katzdorf: Neue Urnenstelen

Friedhof Katzdorf: Neue Urnenstelen

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Auch in Katzdorf macht sich der Trend zur Urnenbestattung immer deutlicher bemerkbar. Das gemeinsame Kommunalunternehmen Kommunale Bestattungen (gKU) Burglengenfeld – Teublitz hat daher neue Urnenstelen mit insgesamt 14 zusätzlichen Urnennischen errichten lassen. Kosten: rund 9300 Euro.

 

Die Kommunalen Bestattungen (gKU) betreiben die Friedhöfe Burglengenfeld, Teublitz und Katzdorf. Auf allen Friedhöfen ist seit geraumer Zeit ein Trend hin zu Urnenbeisetzungen zu beobachten. In Burglengenfeld und Teublitz steht dafür derzeit eine ausreichende Anzahl von Urnennischen für die Beisetzungen zur Verfügung. Etwas anders hat es im Friedhof Katzdorf ausgesehen. Dort gab es neben der Beisetzung von Urnen in Erdurnengräbern noch die Möglichkeit zur Urnenbeisetzung in zwei Urnenstelen. Diese Stelen bieten Platz für acht Urnennischen, nur zwei davon waren zuletzt noch frei. Es bestand also Handlungsbedarf.

Im Verwaltungsrat des gKU wurden zwei Modelle diskutiert. Erste Variante: zwei weitere Stelen mit acht Urnennischen. Zweite Variante: Die Erweiterung des bestehenden Systems um vier Stelen mit insgesamt 14 neuen Urnennischen. Wie gKU-Vorstand Friedrich Gluth bei einem Ortstermin mit der Teublitzer Bürgermeisterin Maria Steger erläuterte, hat sich der Verwaltungsrat „aus Vorsorgegründen, aus Kostenaspekten und auch aus gestalterischen Gründen für die zweite Alternative entschieden“.

Die neue Steleneinheit wurde wie ihre Vorgängerin bei der Firma Paul Wolff aus Mönchengladbach bestellt. Dies hatte den Vorteil, dass auch bei der Erweiterung wieder das gleiche Material zum Einsatz kam, was sich optisch positiv bemerkbar macht. Die Kosten haben sich ohne Montage auf rund 9.300 Euro Euro belaufen. Hinzu kommen rund 3.000 Euro für Erd- und Fundamentarbeiten, die die Firma Blöth aus Katzdorf ausgeführt hat.

Bürgermeisterin Maria Steger erklärte beim Ortstermin, dass sich die neuen Stelen in guter Weise in das positive Gesamtbild des Katzdorfer Friedhofes einfügen. Durch die Anzahl der neu geschaffenen Urnenkammern ist auch eine auf den Bedarf zugeschnittene ausreichende Bevorratung erfolgt, so Bürgermeisterin Steger.

Vor Ort besprachen Steger und Gluth auch andere Themen, wie etwa die Eingrünung des Friedhofs und die Instandhaltung des Leichenhauses. Dabei wurde u.a. auch erörtert, dass sich das gKU in der nächsten Zeit mit der Frage der Schaffung von weiteren Erdurnengräbern beschäftigen werde, um hier bei entsprechender Nachfrage angemessen reagieren zu können.

 


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