Gesunder Umgang mit Medikamenten im Alter

Gesunder Umgang mit Medikamenten im Alter

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Älterwerden ist oft mit zunehmenden Beschwerden verbunden. Die Folge davon ist häufig ein Anstieg an Arzneimittelverschreibungen und damit ein erhöhtes Risiko für unerwünschte Neben- und Wechselwirkungen. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsamt Regensburg vor kurzem im Regensburger Landratsamt einen kostenfreien Informationsnachmittag zum Thema „Gesunder Umgang mit Medikamenten im Alter“ veranstaltet. Rund 70 Interessierte – Seniorengruppenleiterinnen und -leiter sowie ehrenamtlich tätige Bürger im Bereich der Altenhilfe – waren in den großen Sitzungssaal gekommen.

Dr. Gerhard Haas (Ärztlicher Kreisverband Regensburg), der Apotheker Josef Kammermeier (Bayerischer Apothekerverband e. V.) sowie Suchtberaterin Monika Gerhardinger (Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme Regensburg) referierten zum Thema Medikamentenkonsum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten hilfreiche Informationen über Chancen und Risiken bei der Einnahme von Medikamenten im höheren Alter und bekamen Hinweise, was im Einzelnen bei der Einnahme von Medikamenten beachtet werden sollte. Einige der wichtigsten Botschaften der Experten waren, dass das Alter nicht zwangsläufig mit Multimorbidität und einem hohen Medikamentenkonsum verbunden sei. Es müsse außerdem darauf geachtet werden, welche Erkrankungen im individuellen Fall medikamentös behandelt werden sollten. Viele Krankheiten könnten beispielsweise bereits durch Bewegung beziehungsweise Mobilisierung und Zuwendung gemildert werden.

Die Experten rieten ferner, sich eine/-n Apotheker/-in des Vertrauens zu suchen und die Medikation beziehungsweise den Medikationsplan in Absprache mit dem Hausarzt vornehmen zu lassen. Auch zahlreiche Fragen der Gäste wurden beantwortet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gerlinde Axmann, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit im Alter - kurz GiA -, die beim Gesundheitsamt Regensburg angesiedelt ist. „Für die Arbeitsgemeinschaft GiA ist dieses Thema besonders wichtig, weil das Übernehmen von Eigenverantwortung für die Gesundheit nur möglich sei, wenn genug Aufklärung gegeben wurde. Folgen wie Suchtentwicklung, Verwirrung, Stürze könnten bei verantwortlicher Einnahme von Medikamenten verhindert werden“, so Gerlinde Axmann zur Bedeutung des gewählten Fachthemas.

Nähere Auskünfte gerne bei Gerlinde Axmann, Gesundheitsamt Regensburg, Telefon 0941 4009-761, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


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